Matt stürzte bei Weltcup in Grindelwald - Beckenprellung
Entwarnung nach MRI-Untersuchung.

Foto © APAndreas Matt in Aktion
Österreichs Schicross-Weltmeister Andreas Matt ist am Donnerstag in der Qualifikation für den Weltcup-Bewerb in Grindelwald zu Sturz gekommen und mit starken Schmerzen im Hüft- und Beckenbereich ins Spital von Interlaken geflogen worden. "Es ist wahrscheinlich nur eine Beckenprellung, das MRI hat ergeben, dass nichts gebrochen ist", gab ÖSV-Schicross-Koordinatorin Sabine Wittner allerdings Entwarnung. Matt durfte das Krankenhaus bereits am Donnerstagabend wieder verlassen.
Sturz. Der Bruder des ehemaligen Slalom-Weltmeister Mario Matt war als erster Athlet auf dem selektiven Parcours in die Qualifikation gegangen und kurz vor dem Ziel nach einem Hindernis zu Sturz gekommen, dass in weiterer Folge auch vielen anderen Fahrern immense Probleme bereitete. "Wir wollten das Rennen eigentlich gar nicht starten, da klar war, dass wir es nicht durchbringen werden", sagte Wittner. Da eine Wertung aber auch bereits nach der Quali vorgenommen werden kann, entschied sich die FIS, diese zu starten.
Jury. Während die Damen-Quali, in der Karin Huttary vor ihrer Teamkollegin Katrin Ofner Platz sieben belegte, zu Ende gefahren wurde, entschied sich die Jury, den Herren-Bewerb nach 52 Fahrern abzubrechen und nicht zu werten. Starker Wind und viel Neuschnee hatten die Durchführung beeinträchtigt.
Features
Fakten
Andreas Matt ist der Bruder von Schi-Ass Mario Matt.















