Russischer Verband will Vergabe einer zweiten WM-Goldenen
An Tschudow nach umstrittener Juryentscheidung zugunsten von Björndalen.

Foto © APABjörndalen wollen die Russen Gold wieder wegnehmen
Der russische Biathlonverband SBR hat rund drei Wochen nach dem umstrittenen Verfolgungsrennen bei den Weltmeisterschaften in Pyeongchang die Vergabe einer zusätzlichen Goldmedaille beantragt. In einem Brief an den Weltverband IBU habe man dies "im Geiste der Gerechtigkeit und der sportlichen Gleichheit" zugunsten des Russen Maxim Tschudow vorgeschlagen, teilte der SBR am Sonntag auf seiner Internetseite mit.
Logisch? In einem solchen Fall würde der Verband in Moskau zustimmen, dass der Norweger Ole-Einar Björndalen seine Goldmedaille behalten dürfe. Eine zusätzliche Goldmedaille für Tschudow wäre "logisch, vernünftig und rechtmäßig", hieß es.
Titelträger. In Pyeongchang hatten Björndalen und elf weitere Läufer aufgrund unklarer Streckenmarkierungen abgekürzt. Der Norweger war zunächst bestraft worden. Dadurch war Tschudow auf Platz eins gerückt. Später wurde die Entscheidung aufgehoben, Björndalen war wieder Titelträger. Russlands Biathlon-Verband bereitet deshalb auch eine Klage vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne vor.















