ÖSV-Kombinierer können sich in Lahti rehabilitieren
Doppel-Weltmeister Lodwick und Weltcupsieger Ackermann fehlen in Lahti. Für die ÖSV-Kombinierer ist das die Chance Wiedergutmachung zu betreiben.

Foto © GEPAMario Stecher
Nach dem enttäuschenden WM-Abschneiden in Liberec haben die ÖSV-Kombinierer am Freitag und Samstag in Lahti die Chance, sich zu rehabilitieren. Mit Ausnahme von David Kreiner, der nach einer langwierigen Erkrankung in diesem Winter nicht mehr eingesetzt wird, ist das Team mit den besten Athleten vertreten. Betreut werden Mario Stecher, Christoph Bieler und Co. aber nicht von Cheftrainer Alexander Diess, - er tritt wie u.a. Andreas Goldberger bei der Masters-WM in Ruhpolding an -, sondern von Christoph Eugen.
Duell. Die Kombinations-Bewerbe stehen im Zeichen des Duells zwischen dem Finnen Anssi Koivuranta (20) und dem Norweger Magnus Moan (25) um die Kristallkugel. Vier Bewerbe vor Saisonende sind der führende Koivuranta, der bei der WM nicht zuletzt wegen einer Erkrankung leer ausgegangen ist, und der Team-WM-Dritte Moan nur durch 49 Punkte getrennt.
Weltmeister fehlt. Nicht am Start ist der Dominator von Liberec. Doppel-Weltmeister Todd Lodwick ist aus Tschechien gleich zu seiner Familie in die USA geflogen, Großschanzen-Weltmeister Bill Demong ist in Lahti und eine Woche später beim Finale in Vikersund aber dabei. Der entthronte Weltcupsieger Ronny Ackermann hat die Saison vorzeitig beendet. Der Deutsche, den vor der WM ein Virus zu einer langen Pause gezwungen hatte, will regenerieren, um später mit vollen Batterien die Vorbereitung auf den Olympia-Winter zu beginnen.
Features
ÖSV-Team Lahti
Mario Stecher, Bernhard Gruber, Christoph Bieler, Lukas Klapfer, Willi Denifl, Marco Pichlmayer, David Zauner















