ÖSV-Boarder haben gute Chancen auf Kristall
Für die ÖSV-Boarder liegen drei kleine Kristallkugeln bereit: Doris Günther und Sigi Grabner könnten im PGS und Markus Schairer im Cross vorzeitig den Disziplinen-Weltcup gewinnen.

Foto © GEPASigi Grabner
Mit den Parallel-Riesenslalom- und Cross-Bewerben von Donnerstag bis Samstag in Sunday River im US-Bundesstaat Maine geht der Weltcup der Snowboarder Richtung Saisonfinale. Bei der drittletzten Station könnten Österreichs Boarder-Asse vorzeitig drei kleine Kristallkugeln durch Doris Günther, Markus Schairer und Sigi Grabner abräumen.
Führung. Die drei Österreicher führen derzeit Wertungen an, dazu hat Stefan Gimpl schon den Big-Air-Weltcup gewonnen. Im Gesamtweltcup liegt Cross-Weltmeister Schairer mit 4.160 Punkten in Führung, dahinter folgt mit Ex-Weltmeister Grabner (3.900) ein Teamkollege. Schairer führt zudem das Cross-Ranking mit 1.110 Punkten Vorsprung auf Olympiasieger Seth Wescott (USA) an, dem 21-jährigen Vorarlberger würde laut Berechnung von ÖSV-Snowboard-Koordinator Christian Galler am Samstag Rang zwei für die kleine Kristallkugel reichen.
Parallel-Riesenslalom. Grabner will sich den Disziplinen-Weltcup im Parallel-Riesenslalom holen, den er überlegen vor dem Schweizer Simon Schoch anführt. Bei einem Sieg in den USA wäre der 34-Jährige vor den beiden ausstehenden Bewerben in La Molina/Spanien (12.-15.3.) und Valmalenco/Italien (19.-22.3.) von Platz eins nicht mehr zu verdrängen.
Trümpfe. Bei den Damen hat Vize-Weltmeisterin Doris Günther alle Trümpfe in der Hand. Die 30-jährige Salzburgerin hat im Kampf um die große Kristallkugel mit 5.610 Punkten vor der US-Amerikanerin Lindsey Jacobellis (4.890) die Nase vorn, der Parallel-Weltcup sollte ihr mit einem Vorsprung von 1.440 Punkten auf die zweitplatzierte Japanerin Tomoka Takeuchi nicht mehr zu nehmen sein. Rang drei würde zum vorzeitigen Sieg im Disziplinen-Weltcup reichen.















