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Zuletzt aktualisiert: 22.02.2009 um 18:20 UhrKommentare

Mit dem Sieg erfüllte sich Vonn den größten Traum

Seit gestern ist Lindesey die erfolgreichste US-Schirennläuferin der Geschichte. Sie gewann den Super G.

Lindsey Vonn

Foto © ReutersLindsey Vonn

Ein Sieg, zwei zweite Plätze, die Führung im Gesamt-Weltcup ausgebaut, seit gestern die erfolgreichste US-Schirennläuferin der Geschichte. Kein Wunder, dass Lindsey Vonn auf Wolke sieben durch den Zielraum in Tarvis schwebte. Die 24-Jährige hatte gerade den Super G gewonnen, damit den 19.

Jubel. Weltcup-Erfolg ihrer Karriere gefeiert. Und der wird in die Geschichtsbücher eingehen. Die Super-G-Weltmeisterin überholte damit Tamara McKinney als größte Rennläuferin der USA. Sie brachte es auf 18 Erfolge. "Diese Wochenende hält sogar den Vergleich mit meinen beiden WM-Goldenen aus. Schon als Kind wollte ich immer die erfolgreichste Schirennläuferin meiner Heimat sein", jubelte Lindsey.

Abschalten. Von den ÖSV-Damen hatte Kathrin Zettel am meisten Grund zur Freunde. Rang vier bedeutete das beste Super-G-Ergebnis ihrer Karriere. Trotzdem ärgerte sich die 22-Jährige: "Um ein Hunderstel das Podest zu versäumen ist ein Schmarrn." Sie wusste auch gleich, wo sie den Stockerplatz verloren hatte: "In der letzten Kurve stand mein Schi quer, dann fehlte die Geschwindigkeit hin zum Zielsprung. Ich fahre nach Hause, um abzuschalten, lasse die Rennen in Bansko aus." Schon einmal in Fahrt, nahm sie auch zur Krise der ÖSV-Speed-Truppe - kein Sieg in diesem Winter - Stellung: "Manche Kolleginnen sollten an sich arbeiten. Es liegt aber nicht nur an uns allein..."

Job erledigen. Dazu verriet die beste Österreicherin: "Am Samstag abend schimpften die Trainer, dass sie bei einigen von uns das Feuer in der Abfahrt vermissten." Darauf angesprochen meinte die Zehnte, Elisabeth Görgl: "Ich fühle mich nicht betroffen. Es muss schon jede mit sich ausmachen, wie sie ihren Job erledigt." Auch Anna Fenninger, gestern Achte, sah sich "nicht angesprochen von der Kritik der Betreuer. Ich gebe sowohl im Training wie auch im Rennen immer alles." Auch sie lässt Bansko aus.

J. KOPP, TARVIS

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