Schlierenzauer "fliegt" auf den alleinigen Rekord
Gregor Schlierenzauer kann ausgerechnet in Oberstdorf die Bestmarke von sieben Siegen fixieren.

Foto © GEPAGregor Schlierenzauer ist derzeit nicht zu schlagen
Als Thomas Morgenstern letzte Saison die ersten sechs Bewerbe für sich entschied und damit den geteilten Rekord der Finnen Janne Ahonen und Matti Hautamäki egalisierte, glaubte der Kärntner Spitzbub den Thron im Springerhimmel gepachtet zu haben. Doch "Neidgenosse" Andreas Küttel hatte es sich zum Ziel gesetzt, diese Diktatur zu stürzen und beendete in Engelberg Morgensterns Vorherrschaft bzw. Serie.
Neues Jahr, neuer Anlauf. Diesmal ist es Gregor Schlierenzauer, der nach Klingenthal bei sechs Erfolgen in Folge hält und nach den Springersternen greift. Die Situation ist beim Stubaitaler eine andere, kann der 19-Jährige Flugdominator doch ausgerechnet bei der WM-Generalprobe in Oberstdorf (Samstag und Sonntag) den siebenten Streich und damit die alleinige Bestmarke landen.
Kein Ausrutscher. Ausgerechnet in Oberstdorf? Na ja, immerhin krönte sich "Schlieri" dort letztes Jahr bei seinem allerersten Schiflugversuch gleich zum Doppelweltmeister. Und dass dieses Kunststück nicht unter die Kategorie "Ausrutscher" fällt, bewies der Tiroler erst heuer am Kulm, wo er mit nicht für möglich gehaltenen 215,5 m in eine neue Dimension flog. Zudem ist der mittlerweile 21-fache Weltcupsieger im Schifliegen noch unbesiegt. Und wie soll's weitergehen? "Ich hoffe, dass es in den nächsten Wochen und bei der WM so weiterläuft. Aber natürlich benötigt man dafür auch ein wenig Glück."
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