Lindsey Vonn gewinnt Super-G der Damen
Vonn feierte in Garmisch ersten Super-G-Sieg dieser Saison. Elisabeth Görgl Siebente, Kathrin Zettel nahm sich selbst aus dem WM-Rennen.

Foto © GEPALindsey Vonn war am schnellsten im Ziel
Kein Selbstvertrauen getankt haben gestern die ÖSV-Kandidatinnen für den WM-Super-G am Dienstag. Als Beste landete beim Super G in Garmisch Elisabeth Görgl auf Rang sieben. Renate Götschl wurde 14., Andrea Fischbacher 22., Anna Fenninger 30., Kathrin Zettel gar nur 33. Damit dürfte sie wohl den Kampf um einen Platz im WM-Aufgebot verloren haben. "Ich verstehe, wenn mich die Trainer nicht aufstellen. Mit so einer Leistung gibt es keine Medaillenchance für mich", gab sich die 22-Jährige schon vor den offiziellen Aufstellung geschlagen. Sie flog aber gestern, ebenso wie Götschl, Fenninger und Fischbacher, mit dem vom ÖSV gecharterten Privat-Jet nach Val d'Isere.
Taufe abgesagt. Schlimmer als das Abschneiden traf die Niederösterreicherin aber eine Absage: "Ich wäre am Sonntag Taufpatin bei meiner Nichte Anika gewesen. Weil ich aber in Garmisch einen Rennen hatte, musste die Taufe abgesagt werden." Trotz des Rückstandes von 1,35 Sekunden auf Siegerin Lindsey Vonn rechnet Götschl fix mit ihrer Aufstellung: "Ich sehe dem Dienstag locker entgegen, bin keine Favoritin, fahre nur das Rennen." Nachdenklich stand Görgl im Zielraum: "Mir fehlte der Mut zu mehr Risiko, um weiter zu landen. Ich denke, dass ichim WM-Super-G starte."
Favoritin. Als Favoritin für diesen gilt seit Lindsey Vonn. Die 24-Jährige feierten ihren ersten Saison-Erfolg in dieser Disziplin. Zum WM-Auftakt fliegt sie mit dem Red-Bull-Privat-Flieger aus Innsbruck. "So komme ich ausgerastet in Val d'Isere an", erkläre die erfolgreichste US-Schi-Rennläuferin aller Zeiten. Platz eins im Super G war ihr 18. Weltcup-Sieg, damit zog sie mit Tamara McKinney gleich. Lindsey sieht sich auch als Gold-Anwärterin: "Der Hang in Frankreich ist so schwer wie hier in Garmisch. Das taugt mir voll."
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Herren-Slalom
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Nebel am Samstag
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Beste Österreicherin: GörglFoto © APA
Punkte
Mit Stefanie Köhle (15.), Nicole Schmidhofer (16.) und Regina Mader (27.) punkteten drei junge Österreicherinnen.















