ÖSV-Boarder auch nach der WM nicht zu schlagen
Andi Prommegger und Doris Günther sorgten in Bayrischzell für ÖSV-Siege.

Foto © ReutersAndi Prommegger in Aktion
Andreas Prommegger und Doris Günther aus Salzburg haben nach der so erfolgreichen Weltmeisterschaft auch im Parallel-Riesentorlauf in Bayrischzell für österreichische Weltcupsiege gesorgt. Der 28-jährige Prommeger setzte sich im Finale gegen den Kanadier Matthew Morison durch und sicherte sich seinen zweiten Weltcuperfolg. Die 30-jährige Vizeweltmeisterin Günther behielt gegen die deutsche Olympiazweite Amelie Kober, die Freundin von Prommegger, die Oberhand und baute die Führung in der Gesamtwertung aus.
Entschädigung. "Ich wusste ich bin stark drauf, nach der Enttäuschung bei der WM musste es ja fast klappen. Dieser Sieg entschädigt für einiges", betonte der WM-Sechste Prommegger. Parallel-Slalom-Weltmeister Benjamin Karl als Sechster und Ex-Weltmeister Sigi Grabner als Siebenter vervollständigten das neuerlich starke ÖSV-Mannschaftsergebnis.
Weltcup-Führung. Günther, die ihren achten Karrieresieg feierte, darf sich wie Grabner weiter über die Führung im Parallel-Gesamtweltcup freuen. "Ich konnte mich von Lauf zu Lauf steigern und bekam ein besseres Gefühl. Was die Weltcupwertungen betrifft kann noch einiges passieren, eigentlich kann ich die Führung auch nur selbst aus der Hand geben", sagte Günther. Claudia Riegler und Julia Dujmovits, die nach ihrer Verletzungspause ein erfreuliches Comeback gab, landeten auf den Plätzen sechs bzw. sieben. Weltmeisterin Marion Kreiner wurde Neunte.
Medaillenregen
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Doris GüntherFoto © GEPA
















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