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Zuletzt aktualisiert: 31.01.2009 um 13:12 UhrKommentare

Zehnter Sieg en suite: Dreifach-Triumph für die ÖSV-Adler

In Sapporo durften die Österreicher einen Dreifach-Triumph für sich verbuchen. Schlierenzauer sprang mit 253 Metern an die Spitze und feiert damit seinen 18. Sieg.

Überflieger Schlierenzauer führte den zehnten Sieg in Serie der ÖSV-Adler an

Foto © APAÜberflieger Schlierenzauer führte den zehnten Sieg in Serie der ÖSV-Adler an

Die ÖSV-Adler waren auch in Sapporo nicht zu schlagen und feierten den zehnten Erfolg in Serie. Es war der erste Dreifach-Sieg im WM-Winter: Ganz oben auf dem Podest stand zum achten Mal in dieser Saison Gregor Schlierenzauer, der mit klarer Bestweite von 133,0 sowie 120,5 Metern bei enorm kurzem Anlauf seine Teamkollegen Thomas Morgenstern und Wolfgang Loitzl um 36,4 bzw. 42,1 Punkte distanzierte. Seine Weltcupführung auf Simon Ammann konnte "Schlieri" auf 172 Punkte ausbauen.

In Topform. Die Jury hatte den Anlauf aus Respekt vor möglichem Aufwind sehr kurz bemessen, doch der blieb völlig aus und so gab es nur fünf Sprünge über den K-Punkt von 120 Metern. Doch Schlierenzauer schienen die äußeren Einflüsse überhaupt nicht zu tangieren. Nachdem unmittelbar vor ihm Ammann, der Weltmeister von Sapporo 2007, sowie Loitzl, Morgenstern, Martin Koch und Matti Hautamäki (FIN) zwischen 106,0 und 112,0 m gelandet waren, segelte der 19-Jährige auf 133 Meter. Diese genial anmutende Leistung war der Grundstein zum Sieg.

Schwieriger Wettkampf. Im Finale wurden seine zuvor vom Glück begünstigten Verfolger Kalle Keituri (FIN) und Yuta Watase (JPN) zurechtgestutzt (Gesamt-4. und 5.), mussten zwei Österreicher vorbeilassen. Vorjahres-Gewinner Morgenstern (von acht auf zwei) stellte mit Final-Bestweite von 123,5 Metern sein bisheriges Saison-Topresultat von Whistler ein. "Es war ein sehr schwieriger Wettkampf, ich bin überglücklich, auch über den weitesten Sprung im zweiten Durchgang", sagte der 22-Jährige. Tourneesieger Loitzl (119,5) verbesserte sich in Abwesenheit der Elite aus Norwegen, Finnland, Deutschland und Polen von Rang sieben auf drei. "Ich habe mein Ziel, einen Stockerlplatz, erreicht, aber ich weiß, dass es noch besser geht", meinte der Steirer.

Einzelsiege. Schlierenzauer genügten 120,5 Meter zu seinem 19. Sieg im Weltcup, dem vierten in Serie. "Das war ein ganz besonderes Gefühl, neben den Teamkollegen auf dem Podest zu stehen", sagte der Schiflug-Weltmeister. Was die Einzelsiege betrifft, ist Schlierenzauer bereits die klare Nummer eins im aktuellen ÖSV-Team. Mit einem weiteren Erfolg am Sonntag würde er Andreas Goldbergers Marke von 20 Erfolgen egalisieren. Dass er ein Muster an Beständigkeit ist (acht Siege, je dreimal Zweiter und Dritter, viermal Vierter), sieht man an Schlierenzauers Preisgeld. Der Teenager aus dem Stubaital hat im WM-Winter bereits 344.500 Franken (derzeit rund 231.000 Euro) brutto verdient.


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