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Olympia kommt bald in Schwung Giger: "Müssen Außenseiterrolle akzeptieren!" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Schi Nächster Artikel Olympia kommt bald in Schwung Giger: "Müssen Außenseiterrolle akzeptieren!"
Zuletzt aktualisiert: 20.01.2009 um 10:34 UhrKommentare

Montag der Hiobsbotschaften: Auch Kröll und Holaus verletzt

ÖSV-Abfahrer Kröll will trotz Mittelhand-Knochenbruch in Kitz starten. Maria Holaus muss wegen eines Meniskuseinrisses auf Cortina verzichten.

Klaus Kröll

Foto © GEPAKlaus Kröll

Montag der Hiobsbotschaften für Österreichs alpines Abfahrts-Teams! Klaus Kröll hat bei seinem Trainingssturz vergangene Woche in Wengen doch einen gravierenden Mittelhand-Knochenbruch erlitten und Maria Holaus fährt offenbar schon seit längerem mit einem Meniskus-Einriss im linken Knie. Während die Tirolerin deshalb diese Woche an den Weltcup-Rennen in Cortina d'Ampezzo nicht teilnehmen kann, will Kröll in Kitzbühel an den Start gehen.

Brüche. Ob der schmerzresistente Steirer knapp zwei Wochen vor der WM dieses Vorhaben in die Tat umsetzen kann, muss laut ÖSV-Herrenchef Toni Giger aber erst noch abgeklärt werden. Denn Kröll hat sich in Wengen gleich drei Mittelhandknochen der rechten Hand gebrochen, einer davon ist regelrecht zertrümmert. Das ergab eine MRI-Untersuchung im UKH Salzburg bei Dr. Arthur Trost. An sich müsste Kröll mit einer so schweren Verletzung bis zu sechs Wochen pausieren.

Start in Kitzbühel. Der 28-jährige Öblarner, der trotz dieser Verletzung vergangenen Samstag an der Wengen-Abfahrt teilgenommen hat, nach einem Sturz aber nur 50. geworden war, ließ sich dennoch eine abnehmbare Gipsmanschette verpassen. Dank dieser will er einen Start in Kitzbühel sichern.

Nur ein Siegfahrer. Fällt auch Kröll noch aus, würde Österreich mit Michael Walchhofer derzeit in der Abfahrt über nur noch einen Siegfahrer verfügen, nachdem mit Mario Scheiber, Hans Grugger, Andreas Buder und Rainer Schönfelder gleich vier Topfahrer im Speed-Bereich die Saison bereits vorzeitig beenden mussten. Auch Thomas Graggaber fehlt in Kitzbühel wegen einer Schulterverletzung.

Dilemma. Andreas Evers, Coach der ÖSV-Speed-Kombi-Gruppe, war sich einen Tag vor dem ersten Abfahrtstraining in Kitzbühel des Dilemmas bewusst. "Aber Jammern hilft nichts. Müssen sich eben die anderen mehr ins Zeug legen", meinte der Gruppentrainer, dem mittlerweile eine fast komplette Abfahrts-Mannschaft abhandengekommen ist.

Verletzungsteufel. Die "Anderen", das sind z.B. Christoph Gruber, Georg Streitberger oder Hannes Reichelt. Selbst im ohnehin schütteren Nachwuchsbereich hat der Verletzungsteufel zugeschlagen. So hat sich der 19-jährige Max Franz, Neffe des ehemaligen Weltklasse-Abfahrers Werner Franz, unlängst bei seiner Europacup-Siegesfahrt in Wengen ebenfalls eine Knieverletzung zugezogen. Franz sei laut Evers im Speedbereich ein ähnliches Talent wie Marcel Hirscher im Slalom.


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Holaus laboriert an einem MeniskuseinrissFoto © GEPA

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