Boardercross: Schairer rettete österreichische Ehre
Der 21-jährige Vorarlberger Markus Schairer hat beim zweiten Boardercross-Weltcup in Bad Gastein die Ehre der österreichischen Boarder gerettet. Der Schnellste der Qualifikation kämpfte sich von Heat zu Heat bis ins Finale vor und belegte dort Rang zwei.

Foto © Thomas Fian/Kleine Zeitung DIGITAL Markus Schairer
Schairer lag im Finale lange an der Spitze, wurde dann allerdings vom US-Amerikaner Graham Watanabe abgedrängt. Der Österreicher kam danach eigentlich als Dritter ins Ziel, profitierte allerdings von der Disqualifikation Watanabes. "Die Aktion des US-Boarders war schwer an der Grenze, er hat mich von hinten abgeschossen. Dank seiner Rückreihung hatte ich noch Glück im Unglück", berichtete ein trotzdem glücklicher Schairer. Den Sieg in Bad Gastein holte sich der Australier Damon Hayler.
WM in der nächsten Woche. Bereits am Dienstag geht es für einen Teil des österreichischen Snowboard-Teams auf zur WM nach Korea. Schairer: "Ich bin heiß auf die Weltmeisterschaften und weiß, dass ich mich in einer Top-Form befinde. Die Bedingungen im fernen Osten kenne ich schon von der Junioren-WM von vor drei Jahren. Ich hoffe, dass mir die Strecke und die Schneebeschaffenheit entgegenkommen."
Österreicherinnen erneut schwach. Für die österreichischen Damen reichte es leider auch im zweiten Versuch nicht für eine Topplatzierung. Im Finale setzte sich die Favoritin Lindsey Jacobellis aus den USA klar vor Dominique Maltais (CAN) und Zoe Gillings (GBR) durch. Beste ÖSV-Läuferin wurde Doresia Krings auf Rang elf.
















