ÖSV-Abfahrer Andreas Buder lässt WM-Saison sausen
Wegen Schmerzen in der rechten Kniekehle wird der im Jänner schwer gestürzte ÖSV-Abfahrer Andreas Buder "in dieser Saison kein Rennen bestreiten". Olympia 2010 ist das nächste große Ziel.

Foto © APAAndreas Buder nach seinem Sturz im Jänner
Andreas Buder wird im alpinen Schi-WM-Winter 2008/09
kein Rennen bestreiten. Das gab der 29-jährige Schirennläufer aus
Niederösterreich auf seiner Homepage www.andreasbuder.at bekannt.
"Die Entscheidung ist gefallen, ich werde in dieser Saison kein
Rennen bestreiten", erklärte Buder, der seit seinem schweren Sturz im
Abfahrtstraining von Kitzbühel am 16. Jänner 2008 und dem Bruch des
rechten Schienbeinkopfes außer Gefecht ist.
Vernunft-Entscheidung. "Für die Jänner-Abfahrten würde eine gezielte Vorbereitung nicht
reichen. Selbst schmerzfrei wäre das nicht seriös. Ich kann nicht in
drei Wochen das trainieren, was andere seit einem halben Jahr machen.
Eine weitere Verletzung würde ich damit wahrscheinlich mehr als
herausfordern, und da wäre es um elf Monate sehr gute therapeutische
Arbeit schade", meinte Buder nach seiner Vernunft-Entscheidung.
Schmerzen. Anfang Dezember hatte sich der Göstlinger auf dem Hochkar wieder
auf Schnee gewagt, die Schmerzen in der rechten Kniekehle wurden
jedoch immer größer. Auch in den folgenden Trainingstagen auf der
Reiteralm. Dabei hatte Buder das Konditionsprogramm in den Monaten
davor größtenteils problemlos abspulen können. Buder suchte daraufhin
Dr. Christian Fink in Innsbruck auf, gemeinsam wurde daraufhin der
Versuch beschlossen, die Kniekehle mittels Therapie in den Griff zu
bekommen.
Olympia als Ziel. "Wahrscheinlich muss ich mich langsam wieder an die Schibelastung
gewöhnen", erklärte Buder, der von der vollen Rückendeckung durch den
ÖSV und seine Schifirma Head berichtete. Die nächsten Ziele liegen auf
der Hand, nämlich die Olympischen Winterspiele 2010 sowie die WM
2011.
















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