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Zuletzt aktualisiert: 27.12.2008 um 13:38 UhrKommentare

ÖSV-Abfahrer Andreas Buder lässt WM-Saison sausen

Wegen Schmerzen in der rechten Kniekehle wird der im Jänner schwer gestürzte ÖSV-Abfahrer Andreas Buder "in dieser Saison kein Rennen bestreiten". Olympia 2010 ist das nächste große Ziel.

Andreas Buder nach seinem Sturz im Jänner

Foto © APAAndreas Buder nach seinem Sturz im Jänner

Andreas Buder wird im alpinen Schi-WM-Winter 2008/09 kein Rennen bestreiten. Das gab der 29-jährige Schirennläufer aus Niederösterreich auf seiner Homepage www.andreasbuder.at bekannt. "Die Entscheidung ist gefallen, ich werde in dieser Saison kein Rennen bestreiten", erklärte Buder, der seit seinem schweren Sturz im Abfahrtstraining von Kitzbühel am 16. Jänner 2008 und dem Bruch des rechten Schienbeinkopfes außer Gefecht ist.

Vernunft-Entscheidung. "Für die Jänner-Abfahrten würde eine gezielte Vorbereitung nicht reichen. Selbst schmerzfrei wäre das nicht seriös. Ich kann nicht in drei Wochen das trainieren, was andere seit einem halben Jahr machen. Eine weitere Verletzung würde ich damit wahrscheinlich mehr als herausfordern, und da wäre es um elf Monate sehr gute therapeutische Arbeit schade", meinte Buder nach seiner Vernunft-Entscheidung.

Schmerzen. Anfang Dezember hatte sich der Göstlinger auf dem Hochkar wieder auf Schnee gewagt, die Schmerzen in der rechten Kniekehle wurden jedoch immer größer. Auch in den folgenden Trainingstagen auf der Reiteralm. Dabei hatte Buder das Konditionsprogramm in den Monaten davor größtenteils problemlos abspulen können. Buder suchte daraufhin Dr. Christian Fink in Innsbruck auf, gemeinsam wurde daraufhin der Versuch beschlossen, die Kniekehle mittels Therapie in den Griff zu bekommen.

Olympia als Ziel. "Wahrscheinlich muss ich mich langsam wieder an die Schibelastung gewöhnen", erklärte Buder, der von der vollen Rückendeckung durch den ÖSV und seine Schifirma Head berichtete. Die nächsten Ziele liegen auf der Hand, nämlich die Olympischen Winterspiele 2010 sowie die WM 2011.


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