Vorläufer-Casting: Wer will sich die Streif hinunterstürzen?
Am 23. Dezember steigt in Kitzbühel das Vorläufer-Casting für die Hahnenkamm-Rennen.

Foto © APAHermann Maier macht's vor: So fährt man die Streif hinunter
Das Vorläufer-Casting für die kommende Hahnenkamm-Abfahrt der Herren in Kitzbühel steigt am 23. Dezember. Dabei werden auf einem eigens präparierten Kurs zusätzliche Vorläufer für das bekannteste, schwierigste und gefährlichste Weltcuprennen der Welt gesucht, das diesmal am 24. Jänner 2009 in Szene geht.
Premiere. Der Kitzbüheler Schiclub KSC hat zwar einen Stamm von etwa sechs permanenten Vorläufern, benötigte aber in etwa doppelt so viel. Um die jährlich schwieriger werdende Suche nach mutigen und über das nötige Können verfügende Läufer zu intensivieren, gibt es diesmal erstmals ein "Casting", für das man sich bewerben konnte. 75 Interessenten haben sich gemeldet, 37 wurden eingeladen, 15 haben zugesagt.
Drei Runden. Die Aufgabe für die Vorläufer ist nicht viel weniger gefährlich als für die Rennläufer selbst. Beim Casting sind daher drei Runden (die erste ohne Sprung) auf einer eigenen Strecke, die über den Ganslernhang, die Kompression und den Zielsprung ins klassische Hahnenkamm-Ziel führt, zu überstehen. Bewertet werden die Vorstellungen von einer von KSC-Vorstand und Extremskiläufer Axel Naglich angeführten Jury.
Hype. Die Möglichkeit, am berühmtesten Schirennen der Welt teilnehmen zu können, hat zu einem wahren Hype geführt. Kandidaten wie ein 60-jähriger Vorarlberger oder ein 13-jähriger Bub wurden aber natürlich rechtzeitig ausgesiebt. Wie anspruchsvoll der Job ist, beweist auch eine andere Tatsache: Erfahrene Ex-Rennläufer wie Olympiasieger Fritz Strobl oder Hannes Trinkl haben abgesagt, weil sie nicht mehr ausreichend im Training stehen bzw. während der Hahnenkamm-Woche andersweitige Verpflichtungen haben.
Features
Kitz-Programm
23. Jänner: Super G
24. Jänner: Abfahrt
25. Jänner: Slalom















