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Zuletzt aktualisiert: 18.12.2008 um 14:13 UhrKommentare

Guay neuerlich Trainingsschnellster in Gröden

Walchhofer landete als bester Österreicher auf Rang vier.

Erik Guay war auch im zweiten Training der Schnellste

Foto © GEPAErik Guay war auch im zweiten Training der Schnellste

Erik Guay war der große Trainings-Dominator im Vorfeld der Ski-Weltcup-Abfahrt der Herren in Gröden. Wie am Mittwoch dominierte der Kanadier auch am Donnerstag die Testfahrten auf der Saslong, aus ÖSV-Sicht war neuerlich Vorjahressieger Michael Walchhofer als Vierter bester Athlet. Das Rennwochenende im Grödnertal beginnt am Freitag mit dem Super-G, am Samstag folgt der Abfahrtsklassiker (Start jeweils um 12.15 Uhr).

Keine Überbewertung. Guay wollte seine Bestzeiten nicht überbewerten. "Der Renntag ist dann immer eine ganz andere Sache. Aber die Trainingsleistungen geben mir ein gutes Gefühl und Selbstvertrauen", erklärte der 27-Jährige, der bisher ein Weltcup-Rennen gewonnen hat (Garmisch-Abfahrt 2007) und in Gröden einen zweiten (Super G 2005) und einen dritten Rang (Abfahrt 2005) zu Buche stehen hat. Auch im Vorjahr hatte Guay im Abschlusstraining Bestzeit markiert. "Und gewonnen hat danach Walchhofer", wusste Guay, dass der Sieg auch heuer über Walchhofer führen wird.

Walchhofer fand Fehler. Jener Walchhofer wusste ganz genau, wo der Donnerstag die 0,70 Sekunden Rückstand auf Guay ausgefasst hat. "Ich hatte bei der Ausfahrt Ciaslat einen schweren Fehler, bin Richtung Sicherheitsnetz gesprungen und musste quer stellen", berichtete der Salzburger, der nun zumindest weiß, welche Linie am Samstag nicht zum Erfolg führen wird. "In dieser Form funktioniert es nicht, ich werde im Rennen eine vernünftigere Linie wählen, aber das sollte ich hinbringen", so Walchhofer, der sich in bestechender Form fühlt.

Abstand zur Spitze. Hermann Maier, am Mittwoch Vierter, verlor am Donnerstag als Zehnter 1,70 Sekunden und war damit hinter Walchhofer und Klaus Kröll (Neunter) drittbester Österreicher. "Da fehlt schon einiges auf die Spitze. Ich muss schauen, dass ich noch irgendwo ein bisschen Zeit finde", erklärte der Salzburger, der am Freitag mit dem Roten Trikot des Super-G-Weltcup-Leaders ins Rennen gehen wird. Maier erwartet ein offenes Rennen, "da kommen einige für den Sieg infrage". Der 36-Jährige sieht nur sehr wenige Parallelen zwischen Super-G und Abfahrt. "In der Abfahrt geht es nur gerade runter, im Super G gibt es sehr viele Kurven."


Programm

Freitag: Super G, 12:15 Uhr, live ORF 1
Samstag: Abfahrt, 12:15 Uhr, live ORF 1

Foto

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Walchhofer war wieder vorne dabeiFoto © GEPA

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