Renate Götschls Erinnerung an 2003
In St. Moritz steigt am 20. Dezember die Abfahrt. Vor genau fünf Jahren siegte Götschl.

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Es war der 20. Dezember 2003. Ein sonniger, kalter und für Renate Götschl sehr erfolgreicher Tag in St. Moritz. Da gewann die 33-Jährige ihre bislang letzte Abfahrt im Schweizer Nobelschiort. Auch heuer geht am Samstag, 20. Dezember, wieder eine Abfahrt auf der "Corviglia" in Szene. Im Gegensatz zu 2008 kam die Steirerin damals mit einem Sieg - Super-G in Lake Louise - ins Egadin. Diesmal fuhr Österreichs Speed-Queen in den bisherigen Rennen nur hinterher. Unter Druck fühlt sich Götschl trotzdem nicht: "Ich muss niemandem mehr etwas beweisen. Die einzige Person der ich etwas beweisen muss, bin ich selbst. Und das ist schwer genug."
Noch nicht optimal. Kein Wunder, bei 46 Weltcup-Siegen und 109 Weltcup-Podestplätzen. Um wieder um die Plätze auf dem Stockerl mitfahren zu können, absolvierte Renate vor der Abreise nach St. Moritz einige Trainingseinheiten mit den ÖSV-Herren auf der Reiteralm. "Da machten sie die kleinen Umstellungen bei der Abstimmung Schi, Schuh und Renate schon bemerkbar. Ganz optimal ist es noch nicht", berichtete die Obdacherin, die "solche Ergebnisse wie vor zwei Wochen in Lake Louise nicht mehr erleben will".
Vierte. Im ersten Abfahrtstraining, bei weicher Piste und schlechter Sicht, war sie als Vierte schon wieder an der Spitze dran. "Viel gesehen hab' ich nicht, im oberen Teil sind viele Bodenwellen drin. Für das war es aber eh ganz gut von mir", meinte die Dame mit dem goldenen Helm, die sich heuer im Sommer erstmals seit vielen Jahren keiner Operation unterziehen musste.
Features
Programm
Freitag: Super-Kombination, 10:45 Uhr Super-G, 13:45 Uhr Slalom
Samstag: Abfahrt, 10:45 Uhr
Sonntag: Super G, 11:00 Uhr















