Morgenstern: Das Lächeln ist nur Fassade
Thomas Morgenstern blieb in den ersten drei Konkurrenzen noch hinter den Erwartungen. Cheftrainer Pointner sucht den Grund bei der Konkurrenz . . .

Foto © APAThomas Morgenstern
Vor dem Auftakt in Kuusamo hatte Thomas Morgenstern gemeint, dass es für ihn durchaus möglich sei, jene Serie, wie er sie beim vorjährigen Saisonstart hingelegt hatte, zu wiederholen. Nach drei Einzel-Springen notiert der 22-Jährige heuer allerdings erst zwei vierte sowie einen sechsten Platz, liegt im Gesamtweltcup auf Platz vier und damit hinter den Erwartungen. Die Ursache dafür ortet Cheftrainer Alex Pointner bei der Konkurrenz: "Heuer sind die internationalen Spitzenleute schon zu Beginn sehr stark, es ist alles ausgeglichener."
Keine Panik. Grund zur Panik gebe es keinen, denn "Morgi und die anderen haben ein Lächeln im Gesicht, weil sie wissen, dass sie auch das Zeug haben, ganz oben zu stehen". Dies bestätigt zumindest Gregor Schlierenzauer, der allen Grund zum Lachen hat. Der Tiroler landete der nach seinem Sieg im ersten Trondheim-Bewerb bei der zweiten Konkurrenz hinter Simon Ammann und Matti Hautamäki auf Rang drei und strahlt damit in der Gesamtwertung hinter Ammann von Platz zwei.
Gas ge´ben. Für Morgenstern ("Mein großes Saisonziel ist die Weltmeisterschaft im Februar in Liberec") heißt es hingegen Gas geben. Denn wer den ehrgeizigen Kärntner kennt, weiß, dass ihm derzeit nicht wirklich zum Lachen zumute ist. Die nächste Chance auf Heiterkeit bietet sich ihm ab Samstag in Pragelato.















