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Zuletzt aktualisiert: 06.12.2008 um 16:40 UhrKommentare

Österreichs Biathleten in Östersund geschlagen

Daniel Mesotitsch landete als bester ÖSV-Athlet auf Rang 20. Svendsen dominierte den Östersund-Sprint.

Daniel Mesotisch wurde bester Österreicher

Foto © ReutersDaniel Mesotisch wurde bester Österreicher

Der Norweger Emil Hegle Svendsen hat seine Anwartschaft auf den Biathlon-Gesamtweltcup am Samstag unterstrichen. Der 23-Jährige gewann das Sprintrennen in Östersund trotz eines Schießfehlers 12,7 Sekunden vor dem Polen Tomasz Sikora und 28,1 vor dem Franzosen Simon Fourcade. Die Österreicher enttäuschten nach ihrem starken Auftakt über 20 km über die halbe Distanz. Als Bester klassierte sich der Kärntner Daniel Mesotitsch auf Rang 20.

Langlaufleistung. "Wir sind heute an der Laufleistung gescheitert. Die war schwach", gestand Österreichs neuer Chefcoach Reinhard Gösweiner. Tatsächlich hatten seine drei Routiniers Mesotitsch, Christoph Sumann (37.) und Fritz Pinter (52.) allesamt nur einen Fehler geschossen, gehen am Sonntag aber mit mehr als einer Minute Rückstand ins 12,5 km lange Verfolgungsrennen. "Wir können aus unserer Position nur angreifen. In diesem Sinne haben wir keinen Druck", sagte Gösweiner.

In den Beinen. Ansprechende Laufleistungen hatten lediglich die beiden Youngsters Dominik Landertinger (48.) und Julian Eberhard (58.) geboten, beide leisteten sich allerdings drei Fehlschüsse. Woran es in der Loipe tatsächlich gelegen hatte, vermochte auch der Trainer nicht restlos zu erklären. "Vielleicht ist uns der 20er vom Mittwoch noch in den Beinen gelegen", meinte Gösweiner. Die beste Laufform solle aber ohnehin für den Heim-Weltcup ab kommendem Freitag in Hochfilzen behutsam aufgebaut werden.

Dominator. Svendsen hat das im Moment nicht nötig. Der zweifache Weltmeister dominierte den Bewerb trotz eines Fehlers im Stehend-Anschlag und übernahm mit seinem siebenten Weltcupsieg auch die Gesamtführung vom Deutschen Michael Greis. Der Dreifach-Olympiasieger, der den Auftakt für sich entschieden hatte, kam mit 57 Sekunden Rückstand nicht über Rang 14 hinaus. Besser ist die Ausgangsposition von Ole Einar Björndalen. Der fünfmalige Weltcup-Gesamtsieger klassierte sich mit einem Fehler auf Rang vier (+28,2).


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