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    Zuletzt aktualisiert: 01.12.2008 um 17:55 UhrKommentare

    "Superstar" Maier sorgte für einen schihistorischen Tag

    Hermann Maier (35), das berühmteste Stehaufmännchen der Schi-Geschichte, ergänzte mit dem Super-G-Sieg in Lake Louise seine Erfolgs-Biographie um ein weiteres Kapitel.

    Foto © GEPA

    Hermann Maier weinte. Zwar nicht bitterlich, aber die Augen waren feucht und einige salzhaltige Tröpfchen kullerten über die Wangen. Gesiegt hat er oft in seinem Leben, aber diesmal war es wieder einmal ein besonderer Sieg.

    Normaler Schifahrer. Zuletzt war Maier nur noch ein ganz normaler Schifahrer mit einem gelben Helm, der an die Glanzleistungen von einst erinnerte. Mit fast 36 Jahren gehen selbst einem geübten Helden neue Wunder nicht mehr leicht von der Hand und so sind die Tränchen verständlich. Natürlich war der Sieg im Super-G von Lake Louise nicht geplant und es dürfte ihm auch gar nicht so richtig bewusst sein, dass er damit die schiverbandsinterne Regelung für eine WM-Qualifikation als erster Schifahrer im Herren-Team erfüllt hat.

    Wirtschaftszweig. Irgendwie ist's ja fast schade, dass damit die Diskussionen wegfallen, warum und wieso Maier im Februar im WM-Super-G in Val d'Isère starten wird. Im Zweijahresrhythmus hat sich die Trainerschar immer neue Gründe einfallen lassen, um Maier gegenüber anderen den Vorzug zu geben. Aber Maier ist Maier. Er ist Mythos. Ein Synonym für Erfolg. Er ist ein eigener Wirtschaftszweig im Mikrokosmos Schi-Weltcup und da ist es unvorstellbar, dass Maier nicht bei einer WM startet. Es mag auch Zufall sein, dass alle Jahre ausgerechnet dann Kreuz, Knie oder Hüfte zwicken und mediale Hysterie herrscht, wenn im TV die Werbekampagnen seines Hauptsponsors zu laufen beginnen. Da wirft er einem Bernhardiner das Stöckerl nach oder erklärt seinem fiktiven Junior das Minigolf-Geschäft. Maier verwandelt mit seinem Schilehrerschmäh alles in einen persönlichen PR-Erfolg. Viagra auf der Dopingliste? "Das betrifft unseren Sport nicht, weil bei uns nur keusch gelebt wird", sagte Maier und dominierte die Schlagzeilen.

    Faszination. Ganz Österreich, das sich wie kein anderes Land über Erfolge im Schisport definiert, war fasziniert und ungläubig zugleich, dass der Maier Hermann um einen neuen Ausrüstervertrag (für zwei Millionen Euro?) pokert. Nur hinter vorgehaltener Hand wird erzählt, wie es zum Bruch gekommen ist. Lange erstrahlte Maiers Ebenbild über der Altenmarkter Schifirma Atomic; als er wieder verletzt war und pausieren musste, lachte ein gewisser Stephan Eberharter vom Foto . . .

    Stehaufmännchen. Österreichs spektakulärster Schifahrer meldete sich regelmäßig aus aussichtsloser Lage zurück, nachdem er gerade wieder einmal auf japanischen Olympiapisten oder österreichischen Landstraßen Quax, den Bruchpiloten, gegeben hatte. Das Geheimnis seiner Popularität erklärt sich aus der Vielfalt der Identifikationsoptionen: Extreme Erfolge und Rückschläge machen Maier zum berühmtesten Stehaufmännchen der Geschichte. Der 54. Weltcupsieg nach 34 sieglosen Monaten mitsamt dem Vier-Millimeter-Querriss in der Bandscheibe war wieder so ein Kapitel. Freuen wir uns also schon jetzt auf den Maier Hermann bei der Schi-WM in Val d'Isère. Val d'Isère? Da klingelt es doch: Dezember 1997, der Sieg wurde ihm aberkannt, weil er seine Schi vor der roten Linie abgeschnallt hatte. Maier rechnet sich 55 Siege im Schi-Weltcup zu


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