Ammann verhindert Triplesieg der ÖSV-Adler
Der Schweizer verwies Loitzl, Schlierezauer und Morgenstern auf die Ränge. Im Teambewerb musste sich Österreich den Finnen geschlagen geben.

Foto © ReutersSiegertrio: Loitzl, Ammann und Schlierenzauer (v.l.)
In der vergangenen Saison war es ÖSV-Adler Thomas Morgenstern, der den Schisprung-Zirkus mit seiner unbekümmerten Art aufmischte. Beim "Nordic Opening" in Kuusamo schlüpfte am Samstag kurzerhand der Schweizer Simon Amann in die für den Österreicher vorgesehene Rolle.
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"Nur" Platz zwei. Ohne zuvor einen einzigen Sprung auf Schnee gemacht zu haben, legte Amann bereits im Training am Donnerstag mit 142 Metern die Karten auf den Schanzentisch. Gestern verwies der Schweizer im Hauptbewerb mit Sprüngen über 131 und 126,5 Metern die Österreicher Wolfgang Loitzl, Gregor Schlierenzauer und Thomas Morgenstern auf die Plätze zwei, drei und vier. Das Gesetz der Serie scheint damit anzuhalten, denn auch im Vorjahr holten die Österreicher im ersten Bewerb in Kuusamo (als Team) "nur" Platz zwei.
140 Meter-Sprung. Apropos Team: Der am Freitag abgebrochene Mannschaftsbewerb wurde nach dem Einzelspringen angehängt. Allerdings nur mit einem Durchgang: Drei Springer lang führten die rot-weiß-roten Adler, bevor Schlussmann Matti Hautamäki einen Satz über 140 Meter machte und damit Thomas Morgenstern als letzten Österreicher unter Zugzwang brachte: 136,5 Meter bedeuteten insgesamt Rang zwei.
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Zitat
"Das war ein sehr guter Start in den Winter. Mit vier Springern
unter den ersten Sechs und Platz zwei im Teambewerb ist das
Auftaktwochenende geglückt".
ÖSV-Cheftrainer Alexander
Pointner
















