Hermann Maier versucht's mal in Lake Louise
Der "Kapitän des SV Voltaren" will in Lake Louise an den Start gehen. Große Erwartungen an den Super G und die Abfahrt hat er ob seines geschundenen Körpers aber nicht.

Foto © GEPAHermann Maier hat in Sun Peaks vier mal Abfahrt trainiert
Hermann Maier gibt für einen Start bei den Speed-Rennen in Lake Louise grünes Licht. Das Hämatom, das sich rund um den Querriss einer seiner Bandscheiben gebildet hat, ist verschwunden. In Sun Peaks trainierten die ÖSV-Herren für den Super G und die Abfahrt in Lake Louise, Maier konnte ob seiner angeschlagenen Gesundheit allerdings nur am Samstag vier Trainingsläufe absolvieren.
Kapitän des SC Voltaren. Erst am Mittwoch will der "Kapitän des SC Voltaren" wieder auf seinen Schiern stehen. Denn ohne das Schmerzmittel geht bei Maier derzeit gar nichts. Der geschundene Körper braucht noch Zeit sich zu erholen und die Heilung des Wirbelkörpers will Maier nicht gefährden. Große Erwartungen hat der "Herminator" an die Rennen in Lake Louise aber nicht, er sieht die zwei Bewerbe als besseres Training an. Die Hochform, die Maier schon im Sommer Trainingsbestzeiten bescherte, erwartet der Falchauer überigens für den Jänner zurück.
Rückblick. Bis zum Sommertraining im August in Chile war für Maier alles nach Plan verlaufen. Danach plagte den Salzburger aber wochenlang eine grippale Infektion und zwei Wochen vor dem Gletscherauftakt in Sölden zog sich der Doppel-Olympiasieger und dreifache Weltmeister beim Training auch noch einen Haarriss an einem Lendenwirbel zu. Dieser wurde aber erst vor kurzem entdeckt.
Die üblichen Verdächtigen. Maiers Kollegen nutzten die Vorbereitung in Sun Peaks hingegen ebenso intensiv wie Renate Götschl und Co. In den Abfahrtsläufen der Herren gefielen die "üblichen Verdächtigen" rund um Michael Walchhofer. "Es war super zum Fahren und ich habe wieder jede Menge Erkenntnisse gewonnen", meinte Maiers Landsmann nach dem einwöchigen Training.
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