ÖSV-Adler fühlen sich in der Rolle des Gejagten wohl
Für die neue Saison haben sich Morgenstern & Co. die Latte hoch gelegt. Der Weltcup der Schispringer startet in einer Woche in Kuusamo.

Foto © GEPAAlex Pointner ist zuversichtlich: "Hatten die beste Vorbereitung"
Noch ein dreitägiges Trainingslager, dann beginnt
in Kuusamo (Finnland) auch für die vergangenen Winter so erfolgsverwöhnten österreichischen Schispringer die neue Saison. Und die Erwartungshaltung unter den österreichischen Betreuern ist groß, was sie am Freitag in Salzburg auch klar machten. Bevor der Weltcup am kommenden Freitag startet, absolvieren die rot-weiß-roten Adler noch ein Trainingscamp in
Lillehammer (NOR).
Beste Vorbereitung. "Ich habe vergangene Saison gesagt, dass wir die beste Vorbereitung aller Zeiten hatte", sagte Cheftrainer Alexander Pointner in Salzburg. "Ich kann mich aber nur wieder holen. Es war heuer die beste Vorbereitung aller Zeiten!" Als Beweis zitierte Pointner den Sommer-Grand-Prix und den Four-Nations-Cup, den jeweils
Gregor Schlierenzauer gewonnen hat. Und der Cheftrainer verwies darauf, dass in den vergangen Jahren jeweils der Sieger der
Sommer-Serie auch Gesamtweltcupsieger geworden ist.
In der Ausbildung. Mit den Erfolgen der vergangenen Saison, in denen der Kärntner Thomas Morgenstern den Gesamtweltcup vor dem Tiroler Schlierenzauer
für sich entschied, habe der ÖSV aber die Latte für die neue Saison auch sehr hoch gelegt. "Aber wir sind stolz darauf. Wir fühlen uns in
der Rolle der Gejagten wohl und wollen diese Rolle weiterentwickeln", betonte der Cheftrainer.
Pointner zitierte dabei seinen Topstar Morgenstern, der bereits Olympiasieger, Weltmeister und Weltcupsieger ist. "Er sagt von sich immer, dass er sich immer noch in der Ausbildung befinde", erzählte der Trainer.
Features
Kooperation
ÖSV-Adler unterzeichneten am Freitag eine Kooperation mit Stiegl, der größten Privatbrauerei Österreichs.















