Giger vor Sölden-Auftakt: "Brauchen uns nicht verstecken"
ÖSV setzt am Sonntag auf "kompakte Truppe". Schwieriger Trapezakt zwischen Weltcup und WM.

Foto © GEPAToni Giger
Toni Giger geht bereits in seine zehnte Saison als
Cheftrainer der alpinen Schi-Herren Österreichs. Bereits vier Tage vor dem Auftakt-Riesentorlauf in Sölden verriet der 45-jährige Chef des stärksten Herren-Schiteams der Welt im Interview mit der APA die ÖSV-Ziele für Sonntag. "Unser Ziel ist heuer einmal mehr ein Stockerplatz, aber das wird auch diesmal nicht leicht. Die Konkurrenz ist stark und gut vorbereitet, aber wir brauchen uns nicht zu verstecken."
Heiße Eisen. Als heißeste, rot-weiß-rote Eisen in sölden bezeichnete Giger Raich, Reichelt, Gruber und Matt. "Hinzu kommt Baumann, der sich in den Zeitläufen gut präsentiert hat. Aber die gesamte Mannschaft läuft zu einer guten Form auf, wir haben eine gute, kompakte Truppe", zeigt sich der Chef sichtlich stolz. Doch Aksel Lund Svindal und Bode Miller wollen Raich & Co. auch heuer das Leben schwer machen - in Sölden soll schon einmal der Grundstein gelegt werden. Hinzu kommen die üblichen Verdächtigen, vor allem aus den USA und Italien, die den Österreichern den Sieg in Sölden streitig machen wollen.
Trapezakt. Mit der WM in Val d'Isere wartet wieder eine Saison mit Großereignis auf die ÖSV-Asse und damit auch ein schwieriger Balanceakt zwischen Weltcup
und WM. "Das ist eine doppelte Herausforderung und ein gewisser Trapezakt. Schließlich gilt es die Ziele im Weltcup und beim Großereignis zu erreichen", weiß auch Toni Giger. Vor allem Benjamin Raich ist gefährdet bei diesem Trapezakt "abzustürzen". "Wir werden daher genau schauen, welche Abfahrten er bestreitet und welche nicht", verrät Giger.













