Parallel-Weltcup-Auftakt in der Schihalle von Landgraaf
Damen und Herren kämpfen am Freitag im Slalom um die ersten Weltcuppunkte.

Foto © GEPABenjamin Karl
Ausgerechnet im sanften Hügelland des niederländisch-deutschen Grenzgebiets fällt am Freitag der Startschuss zum Weltcup der Snowboard-Parallel-Spezialisten. Die "Snowworld" von Landgraaf macht es möglich, zum bereits sechsten Mal ist die Schihalle Schauplatz des Saison-Auftakts. Damen und Herren kämpfen im Slalom um die ersten Weltcuppunkte.
Spezielle Bedingungen.
Landgraaf, in der Provinz Limburg (höchster Punkt: 322 m) gelegen, konfrontiert die Fahrer erneut mit ganz speziellen Bedingungen. "Die Strecke ist sehr flach, und im Flachen kann man einen Fehler nicht wiedergutmachen. Da wird sehr genaues, feinfühliges Fahren verlangt", analysierte etwa ÖSV-Routinier Siegfried Grabner, der bereits in seine 15. internationale Saison geht.
12 ÖSV-Athleten.
Neben Grabner starten zwölf weitere heimische Athleten, darunter auch die junge Kärntnerin Anja Puggl, die im Vorjahr den Europacup gewann und sich mit soliden Leistungen im Training für das erste Weltcuprennen qualifizieren konnte. "Für mich ist es vor allem wichtig, im Weltcup konsequente Leistungen zu bringen und mir so einen fixen Startplatz zu sichern", erklärte die 21-Jährige vor ihrem ersten "großen" Auftritt.
Karl führt Team an.
Angeführt wird die rot-weiß-rote Abordnung freilich von Benjamin Karl, der sich in der Vorsaison in der Parallel-Weltcupwertung knapp gegen den französischen Altmeister Mathieu Bozzetto durchsetzte. Nur kleine Hoffnungen auf einen perfekten Start macht sich der Weltcup-Dritte Andreas Promegger. "Slalomspezialist bin ich leider noch keiner. Wir haben gut trainiert, hatten super Bedingungen, in Höchstform bin ich jedoch noch nicht. Ich rechne mir also nicht allzu viel aus in Landgraaf."
Techniktraining.
Nach dem Schneetraining im August in Saas Fee wärmten sich die Österreicher im September in Zermatt auf, danach übte man in der 2007 errichten Schihalle von Wittenburg in der Nähe Hamburgs. "In der Vorbereitung auf Schnee lag der Schwerpunkt vor allem beim Techniktraining", erklärte Parallel-Trainer Felix Stadler, der am Dienstag mit der Mannschaft nach Landgraaf aufbrach. Starke Leistungen erwartet sich Stadler aber vor allem im Jänner, wenn die WM in Korea über die Bühne geht. "Natürlich ist das Highlight dieser Saison die WM in Gangwon. Dementsprechend ist auch das Training aufgebaut", so Stadler.
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Siegfried GrabnerFoto © GEPA
















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