Wörndle Nachfolger von Schröcksnadel
Wörndle hätte eigentlich gar nicht gewählt werden dürfen, doch FIS-Präsident Gian-Franco Kasper erwirkte eine Ausnahmeregelung.

Foto © GEPAEin Nachfolger für Schröcksnadel (Bild) ist gefunden
Wie erwartet heißt der Nachfolger von Peter
Schröcksnadel im Vorstand des Internationalen Skiverbandes FIS Werner Wörndle. Der Innsbrucker war von 1987 bis 1996 ÖSV-Alpinchef und ist
derzeit Leiter der Schi-Austria-Academy in St. Christoph am Arlberg. Wörndle wurde am Freitag im Rahmen des FIS-Kongresses in Kapstadt
dank einer Ausnahmeregelung ins FIS-Gremium gewählt. ÖSV-Präsident Schröcksnadel hatte am Donnerstag im Rahmen der Ski-WM-Vergabe an
Schladming seinen Abschied aus dem FIS-Vorstand bekanntgegeben.
Ausnahme. Vor allem um mehr Zeit und Lebensqualität zu haben und sich mit aller Kraft dem ÖSV sowie den Vorbereitungen auf die WM 2013 in Schladming zu widmen. Grundsätzlich hätte Wörndle eigentlich gar nicht gewählt werden dürfen, weil Kandidaten 30 Tage vorher gemeldet werden müssen. FIS-Präsident Gian-Franco Kasper erwirkte jedoch eine Ausnahmeregelung. Ein FIS-Vorstand ohne Vertreter des erfolgreichsten Schiverbandes erschien auch den Kongress-Delegierten undenkbar.
92 Stimmen. Wörndle schaffte dann als zwölfter von 20 Kandidaten den Einzug in das 16-köpfige Vorstandsgremium mit 92 Stimmen. Am überzeugendsten wurden der Kanadier Patrick Smith (112), der Norweger Sverre Seeberg (111) sowie Carl Eric Stahlberg (SWE) und Yoshiro Ito (JPN) mit je 109 Stimmen gewählt. Der Franzose Alain Methiaz und der Italiener Giovanni Morzenti ersetzten ihre Landsleute Michel Vion und Gaetano Coppi. Ausgebootet wurden David Howden (NZL), Vedran Pavlek (CRO), Tseko Minev (BUL) und Toomas Saavi (EST).
Features
Fakten
Vorstandsmitglieder müssen alle zwei Jahre bestätigt werden, der Präsident alle vier Jahre.















