Mögen die steirischen Spiele beginnen!
Neue Gesichter, neue Teams und eine neue Informationsquelle: Die Landesliga startet heute in die Saison 2010/11.

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Die Favoriten
Bei einer Umfrage des Internetportals www.steirerliga.at unter den 16 Teams kristallisierten sich klar zwei Favoriten heraus: die Kapfenberg Amateure und Kalsdorf. Die jungen Falken haben in der Saison 2009/10 den Aufstieg nur um Haaresbreite verpasst. Trainer Kurt Russ: "Wir haben aber sechs Junge abgegeben und noch Jüngere nachgeholt. Bis Winter spielen wir ohne Druck, geben den Jungen viel Spielzeit, erst dann schauen wir, wo wir stehen und ob der Aufstieg infrage kommt."
Im Süden von Graz resultiert laut dem sportlichen Leiter Manfred Komericky die Favoritenrolle "aus den namhaften Verstärkungen, wobei sich auch andere Teams starke Spieler geholt haben. Zudem mussten wir einige Spieler abgeben." Für die Kalsdorfer ist der Titel kein Muss, aber "Kalsdorf blickt immer nach oben. Wie weit, werden wir sehen", sagt Komericky.
Die Prominenten
Die richtigen Heuler blieben in der heurigen Transferzeit aus. Zumindest was die Akteure auf dem Feld betrifft. Auf so mancher Trainerbank kann man allerdings von einem "Promifaktor" sprechen. Mit Hannes Reinmayr ist ein alter Bekannter in die Steiermark zurückgekehrt. Nach seinem Amt als Coach der Sturm Amateure und einem Engagement als "Co" bei Austria Kärnten wechselte der Ex-Internationale zu Kalsdorf.
Ein ehemaliger Nationalteamspieler coacht auch die Kapfenberger Jungfalken: Der gebürtige Langenwanger Kurt Russ kam über den KSV und die Vienna sogar zur WM 1990. In Kapfenberg kümmert er sich jetzt um den Aufbau der Talente.
Die Aufsteiger
Oberliga-Nord-Meister Kindberg hat seinen ohnehin starken Kader noch aufgemotzt: Drazan Sekic und Peter Melek sollen es in der Offensive richten. Die Vorbereitung war (bis auf einen Umfaller) hervorragend. "Wir können mit den Top fünf mitspielen", glaubt Kindberg-Boss Helmut Lautner.
Oberliga-Mitte-Meister Frohnleiten baut in dieser Saison dank der Neuzugänge Bezsat Bulduk und Harald Feichter auf zwei Stürmer. "Der Abgang von Samir Medic hat uns getroffen", sagt Trainer Ewald Ratschnig. "Wir wollen auch nach dieser Saison in der Landesliga spielen."
Fast ohne bekannte Spieler geht der Meister aus dem Südosten, der TSV Pöllau in die Saison. Einzig Andreas Pöttler II hat Regionalliga-Erfahrung, er ist derzeit aber verletzt. Die Oststeirer unter Trainer Christian Maier vertrauen auf ihr Kollektiv, auf den Kampfgeist und auf viele Fans. Rund 600 werden heute erwartet.
Der Absteiger
Der Absteiger aus der Regionalliga Mitte heißt Flavia Solva und zählt gleichzeitig auch zum Feld der Abstiegskandidaten der Landesliga. Im Sommer wurde nach dem plötzlichen Ausstieg von Geldgeber Karl Schleich beinahe ein "neuer" Verein samt neuer Führung aus dem Boden gestampft. Rund um Kapitän Christian Zach soll sich nun aus der sehr jungen Truppe eine Mannschaft entwickeln. Wie lange das dauert, bleibt abzuwarten. Der zweite eigentliche Absteiger Bad Aussee hat sich mit der Kampfmannschaft völlig zurückgezogen.
Die Torjäger
Mit Gleinstättens David Poljanec hat der Torschützenkönig der letzten Saison (25 Treffer) die Landesliga in Richtung Regionalliga verlassen. Somit gilt die Nummer zwei als eine der heißesten Aktien auf den Titel in der neuen Spielzeit: Gleisdorfs Denis Zilavec (21 Tore). Denn auch die Nummer drei Kevin Pfeiffer (zu Jennersdorf) und die Nummer vier Stefan Fladerer (zu Bad Waltersdorf) sind weg.
Das Internet
Erstmals gibt es in dieser Saison eine Homepage, die sich nur mit der steirischen Landesliga befasst. Auf www.steirerliga.at gibt es nicht nur Berichte und Nachrichten aus der Liga, sondern an den Spieltagen auch einen Liveticker.













