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    Zuletzt aktualisiert: 13.08.2008 um 09:27 UhrKommentare

    Russin nervt Rummel um Beachvolleyball-Spiel gegen Georgien

    Der Krieg im Kaukasus spielt für die Russin Alexandra Schirjajewa beim Beachvolleyball-Turnier keine Rolle.

    Saka/Rtvelo konnten das Match gewinnen

    Foto © APSaka/Rtvelo konnten das Match gewinnen

    Am Mittwoch ist es in der Gruppenphase des olympischen Beachvolleyball-Turniers zu einem Duell zwischen Georgien und Russland gekommen. Das Spiel erhielt durch die politische Lage in der Kaukasus-Region Brisanz und lockte zum Ärger des russischen Duos jede Menge Journalisten an. "Es wäre gut, wenn es Frieden zwischen Georgien und Russland geben würde, aber für mich spielt das hier und jetzt keine Rolle", ärgerte sich Alexandra Schirjajewa über politische Fragen der Journalisten. In der Vorwoche war der Konflikt zwischen Russland und Georgien um die Region Südossetien eskaliert. Erst Mitte dieser Woche kündigte sich ein Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen an.

    Niederlage. In sportlicher Hinsicht kassierte Schirjajewa mit ihrer Partnerin Natalja Urjadowa in der Gruppe C gegen das georgische Duo Saka/Rtvelo eine 1:2-Niederlage. "Saka" (übersetzt: Georgien) und "Rtvelo" stammen aus Brasilien und heißen mit bürgerlichem Namen Cristine Santanna bzw. Andrezza Martins. Vor zwei Jahren haben sie die Doppelstaatsbürgerschaft erhalten und spielen nun unter georgischer Flagge. "Ich gebe meine ganze Kraft und kämpfe für euch, wie ihr dort kämpft", richtete Santanna, die erst zweimal in Georgien war, dennoch emotionale Worte an ihr "Zweitland".

    Umarmung. Partnerin Martins betonte, "dass es wichtig ist, Georgien in einem guten Licht zu zeigen". Schirjajewa ließen die Aussagen kalt: "Sie sind nicht aus Georgien. Sie sind aus Brasilien. Mir ist es aber egal gegen wen wir spielen, wir spielen einfach". Mit herzlichen Umarmungen am Spielfeld sendeten die beiden Duos dennoch ein kleines Friedenssignal aus.

    Sportschützinnen. Bereits am Sonntag war es bei Olympia zu berührenden Szenen gekommen. Die Sportschützinnen Natalia Paderina aus Russland und Nino Salukwadse aus Georgien trotzten dem Konflikt zwischen ihren Heimatländern, indem sie sich bei der Siegerehrung im Damen-Luftpistolen-Bewerb küssten und umarmten.


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