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21. Mai 2013 16:59 Uhr | Als Startseite
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Zuletzt aktualisiert: 13.08.2012 um 10:12 UhrKommentare

Zum Abschluss ein bombastisches Fest

Am Sonntagabend ließen sich die Athleten der 30. Olympischen Sommerspiele in London noch einmal richtig feiern. Begleitet von einer pompösen Choreografie und zahlreichen Liveacts gingen die Wettkämpfe zu Ende.

Foto © Reuters | APA

Die XXX. Olympischen Sommerspiele in London sind am Sonntag mit einem Feuerwerk britischer Musik zu Ende gegangen. Unter dem Titel "A Symphony of British Music" hat Gestalter und Kreativdirektor Kim Gavin in einer rund dreistündigen Show alles in das Olympia-Stadion gezaubert, was London, die Briten, deren Musik und Kultur ausmacht. Um 23:48 Uhr Ortszeit (0:48 Uhr MESZ) erklärte schließlich IOC-Präsident Jacques Rogge die Spiele für beendet.

Die Zeremonie wurde um Punkt 21.00 Uhr sozusagen von Big Ben eingeläutet. Nachbildungen dieses und auch anderer Londoner Wahrzeichen wie London Eye, die St. Paul's Kathedrale und die Tower Bridge waren im Innenraum des Stadions aufgebaut worden. Das von zahlreichen namhaften Künstlern und mehr als 3.500 weiteren Mitwirkenden gestaltete Programm begann schließlich so richtig mit einem Schnelldurchlauf durch einen Londoner Tag.

Nachdem vor knapp 80.000 Zuschauern die "Rush Hour" überstanden war, betraten Prinz Harry als Vertreter des britischen Königshauses und Rogge die "Royal Box". Bei einer typisch britischen "Streetparty" sorgten Madness, die Pet Shop Boys und One Direction für Stimmung. Als letztlich der Abend des simulierten Tages hereinbrach, stimmten Ray Davies und Emile Sande je einen ihrer Hits an.

Schrott trug die rot-weiß-rote Fahne

Dann durften auch die Athleten ins Stadioninnere. Hürdensprinterin Beate Schrott als Trägerin der österreichischen Fahne war in prominenter Gesellschaft. So trugen etwa auch Hürden-Olympiasieger Felix Sanchez für die Dominikanische Republik, 800-m-Weltrekordler David Rudisha für Kenia, Schwimm-Olympiasiegerin Ramomi Kromowidjojo für die Niederlande, die Schweizer Triathlonsiegerin Nicola Spirig und Englands Segelikone Ben Ainslie ihre jeweilige Nationalflagge mit Stolz.

Laut ÖOC-Auskunft haben noch folgende ÖOC-Aktive an der Schlussfeier teilgenommen: Michael Lahnsteiner, Corinna Kuhnle, Gerhard Mayer, Andreas Vojta, Thomas Daniel, Nadine Brandl, Livia Lang, Andreas Scherhaufer, Eva Maria Schimak, Lara Vadlau, Lisa Perterer, Andreas Giglmayr, Caroline Weber, Hilde Drexler, Ludwig Paischer, Markus Rogan, Yvonne Schuring, Viktoria Schwarz, Sabrina Filzmoser, Ivona Dadic, Nico Delle Karth, Matthias Schmid und Florian Reichstädter.

Von den Spice Girls bis zu George Michael

Nachdem zu Kate Bush's Hit "Running up that hill" im Zentrum des Stadions 302 weiße Boxen als Symbol für die 302 Olympia-Bewerbe aufgebaut worden waren, erhielten die Top drei des Männer-Marathons von Rogge persönlich ihre Medaillen. Zudem wurde einigen Volunteers stellvertretend für ihre hervorragende Arbeit gedankt. Die Olympische Flagge wechselte traditionell ihren Besitzer, Rio de Janeiros Bürgermeister Eduardo Paes übernahm sie für die Spiele vom 5. bis 21. August 2016.

Bevor die Flamme erlosch, war noch Musik total. Britische Größen wie George Michael, Annie Lennox, die Kaiser Chiefs, die Spice Girls, Eric Idle oder Brian May und Roger Taylor von Queen begeisterten inmitten einer großen Lichtershow. Auch die Rio-Spiele stellten sich mit Musikeinlagen samt Fußball-Nationalheld Pele ein. Mit den Schlussworten von Sebastian Coe, Chef des London-Organisationskomitees, und Rogge gingen die Spiele zu Ende. Der musikalische Schlusspunkt des Abends blieb einem gemeinsamen Song aller Künstler vorbehalten.

Thomas Blaschke/APA aus London

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Daten & Fakten

Die XXX. Olympischen Sommerspiele fanden von 27. Juli bis 12. August in London statt. Über 16 Wettkampftage wurden in 39 Disziplinen in 26 Sportarten 302 Goldmedaillen vergeben. Rund 10.500 Athleten aus 205 Ländern waren dabei.

 


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