Nach Schairer-VerletzungSchwere Kritik am Bewerb der Snowboard-Crosser

Snowboardcrosser Markus Schairer zog sich bei seinem Sturz im Viertelfinale in Bokwang einen Bruch des fünften Halswirbels zu. Folgeschäden können ausgeschlossen werden. Kritik gab es derweil von deutschem Kollegen.

Markus Schairer
Markus Schairer © GEPA pictures
 

Das Ziel war nicht mehr weit: Beim vorletzten Sprung der Snowboardcrosser kam der Bludenzer Markus Schairer schwer zu Sturz. Er verlor in der Luft die Kontrolle und landete mit dem Rücken auf der eisigen Piste, konnte danach aber noch selbstständig in das Ziel fahren.

Wie das Österreichische Olympische Komittee mitteilt, sind keine neurologischen Beeinträchtigungen vorhanden, Folgeschäden können ausgeschlossen werden. Zudem zog sich der 30-Jährige beim Sturz eine Ellbogenverletzung zu. Der Rückflug nach Österreich wird vorbereitet und soll schnellstmöglich stattfinden, heißt es in der Mitteilung weiter.

Kritik von deutschem Kollegen

Der deutsche Snowboard Crosser Konstantin Schad sparte nach dem Bewerb, in dem sich Markus Schairer so schwer verletzt hatte, nicht mit Kritik: "Ich habe ein Problem damit, mit jedem Sprung mein Genick zu riskieren", sagte der 30-Jährige. "Das ist nicht mein Verständnis von Boardercross. Am Ende gewinnt ja immer einer, das tut der Show dann keinen Abbruch, das ist das Problem."

Kommentare (2)

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Genesis
0
1
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Das ist kein Sport

Das ist lebensgefährlich.

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Geerdeter Steirer
0
28
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Alles nur erdenklich Gute !!

Es heißt zwar "No Risk, no Fun", da blieb der "Fun" allerdings auf der Strecke, !
Gute und schmerzerträgliche Heimreise mit einer guten und heilbringenden Genesung !

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