RiesenerfolgSteirer Lukas Klapfer holt Bronze in der Kombination

Der Steirer Lukas Klapfer holt in der Nordischen Kombination die Bronze-Medaille. Gold ging an Eric Frenzel aus Deutschland, Silber an den Japaner Akito Watabe.

Lukas Klapfer strahlte über das ganze Gesicht nach seinem Erfolg
Lukas Klapfer strahlte über das ganze Gesicht nach seinem Erfolg © (c) APA/EXPA/JOHANN GRODER (EXPA/JOHANN GRODER)
 

Schon wieder olympisches Edelmetall in der Kombination für das ÖOC-Team in Pyeongchang! Nach der Goldenen für Marcel Hirscher gab es am Mittwoch in Alpensia Bronze im Zweikampf der Nordischen. Lukas Klapfer eroberte im Bewerb von Normalschanze den dritten Rang. Der 32-Jährige, der in Sotschi 2014 mit dem Team Dritter war, holte seine erste Einzelmedaille bei einem Großereignis.

Der Deutsche Eric Frenzel wiederholte seinen Olympiasieg von Sotschi. Nach Platz fünf im Springen setzte sich der fünffache Weltcup-Gesamtsieger wie vor vier Jahren vor dem Japaner Akito Watabe (+4,8 Sekunden) durch. Klapfers Bronze, mit 18,1 Sekunden Rückstand erlaufen, war nach zwei Podestplätzen im Weltcup im Jänner keine Sensation. Es war das dritte Edelmetall für Österreich in Südkorea nach zweimal Gold.

"Ich pack' es noch gar nicht. Ich habe im letzten Anstieg noch einmal alles rausgeholt und dass ich es über die Linie gebracht habe, war unglaublich", freute sich Klapfer nach dem harten 10-km-Langlaufrennen. Bald nach Halbdistanz hatte sich eine vierköpfige Spitzengruppe gebildet, der auch der Norweger Jarl Magnus Riiber angehörte. Dem Quartett gelang es, den zwischendurch schon bis auf zehn Sekunden herangekommenen Weltmeister Johannes Rydzek auf Distanz zu halten.

Nordische Kombination: Lukas Klapfer holt Bronze

Mit einer starken Leistung in der Loipe sicherte sich der Steirer Lukas Klapfer Bronze in der Nordischen Kombinaton. Für den 32 - Jährigen ist es die ernste Einzelmedaille bei Olympischen Spielen.

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Frenzel attackierte im Finish erfolgreich und Klapfer ließ Riiber um 4,5 Sekunden hinter sich. Mit dem Vater einer vierjährigen Tochter freuten sich auch seine Teamkollegen. "Es gibt wenige, die es sich mehr verdient haben", sagte Klapfers Zimmerkollege Wilhelm Denifl und Bernhard Gruber meinte, die Medaille würde viel Auftrieb für die weiteren Bewerbe geben. Der Salzburger hatte 2010 mit Bronze von der Großschanze das bisher letzte Olympia-Edelmetall im Einzel für den ÖSV und das Team von Cheftrainer Christoph Eugen geholt.

Ich pack' es noch gar nicht. Ich habe im letzten Anstieg noch einmal alles rausgeholt und dass ich es über die Linie gebracht habe, war unglaublich.

Lukas Klapfer

Die Basis war ein guter Sprung

Klapfer war als starker Läufer abhängig von der Leistung auf der Schanze. Die war diesmal perfekt. Dem Steirer gelang der bisher beste Sprung bei einem Großereignis. Mit einem 109-m-Satz legte er bei unterschiedlich starkem Aufwind mit dem vierten Platz, vier Sekunden hinter Watabe und vier vor Frenzel, den Grundstein zur Medaille und hatte dabei auch das nötige Glück.

Der Steirer Franz-Josef Rehrl hatte als vierter Österreicher bei Winterspielen die Zwischenwertung im Springen gewonnen und den Langlauf voller Euphorie und der Hoffnung auf Edelmetall in Angriff genommen. Doch da musste der 24-jährige Ramsauer die stärkeren Läufer ziehen lassen. "Leider bin ich explodiert, als die Gruppe kam", sagte der Steirer, der einen siebenten Weltcuprang als bestes Resultat erreicht hat, nach dem 13. Platz (1:38,1 Min.)

Zur Person

Lukas KLAPFER (32)
Geboren: 25. Dezember 1985 in Eisenerz
Wohnort: St. Peter-Freienstein/Steiermark
Größe/Gewicht: 180 cm/69 kg
Familienstand: ledig, Tochter Valentina
Verein: SC Erzbergland
Hobbys: Motocross, Sport
Homepage: keine
Größte Erfolge:
Olympia (0-0-2): Bronze Einzel Normalschanze Pyeongchang 2018,
Bronze Team Sotschi 2014, 12. Einzel Normalschanze,
15. Einzel Großschanze jeweils Sotschi 2014
Weltcup: 1. Schonach 2015, 2. Seefeld 2009; 2018: Val di Fiemme 2.
und 3.
Junioren-WM: Bronze Team 2004
2. Olympia-Teilnahme

Für Wilhelm Denifl und Bernhard Gruber war die Chance schon nach dem Springen wegen geringeren Aufwinds dahin gewesen. Mit gut zweieinhalb bzw. fast drei Minuten Rückstand in die Loipe gestartet, blieben dem Duo nur die Platze 20 für Gruber (2:30,7) und 29 für Denifl (2:50,4). Gruber verbesserte sich vom 33. Platz und blickte optimistisch in die Zukunft. "Es stimmt mich positiv, dass die Laufform passt, auf der Großschanze werden Willi und ich unsere Fliegerqualitäten ausspielen."

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Danke für Ihr Verständnis.

wintis_kleine
0
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Da Bua aus meina Heimatgemeinde

Ois Guate Lukas; mia san olle echt stuiz auf di - supa Leistung.

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Andreas9938
0
11
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Bravo!!!

Einfach nur stoark!!!

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