Schmid/Reichstädter weiter mit Medaillenchance

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Als Gesamtvierte nach sechs Wettfahrten bleiben die Segler Matthias Schmid/Florian Reichstädter im 470er-Bewerb bei den Olympischen Spielen vor Weymouth and Portland weiter im Medaillenrennen. Die weiblichen Klassenkolleginnen Lara Vadlau/Eva Maria Schimak sind hingegen im Zwischenklassement nur 20. Andreas Geritzer beendete seine internationale Karriere im Laser auf Rang 20.
Schmid/Reichstädter kamen am Samstag auf die Ränge 4 und 17, das ÖOC-Duo büßte damit in der Gesamtwertung einen Platz ein, liegt aber nur zwei Zähler hinter Bronze. Die Führung haben die Australier Mathew Belcher/Malcolm Page inne. "Die erste Wettfahrt war sehr gut, wir hatten eine sehr gute Taktik. Die zweite war eine Laune der Natur. Wir sind sehr zufrieden. Wir wollen einfach so weitersegeln und schauen, dass wir so in das Medal Race hineinkommen, dass wir eine Medaille machen können", sagte Matthias Schmid.
Der Burgenländer Geritzer verpasste das Medal Race, für den Olympia-Silbermedaillengewinner von Athen 2004 blieb nach den Tagesrängen 22 und 16 der enttäuschende 20. Gesamtrang. Vadlau/Schimak verbuchten einen 15. und einen 16. Platz und sind nach vier Durchgängen 20. Das 49er-Duo Nico Delle Karth/Niko Resch hatte Ruhetag.
Reaktion Geritzer
Trotz Enttäuschung zum Karriereausklang nahm es Andreas Geritzer sportlich. "Natürlich bin ich sehr enttäuscht. Ich hätte mich gerne mit einem besseren Ergebnis vom Profisport verabschiedet, aber ich war in dieser Woche einfach nicht stark genug. Es hat zwar gut begonnen, ich habe dann aber an Speed verloren, taktische Fehler sind dazu gekommen und die Unsicherheit ist größer geworden", sagte der Burgenländer.
"In Athen 2004 hat mir der sechste Sinn zu Silber verholfen, hier habe ich mir schwergetan, die Dinge am Wasser richtig zu interpretieren. Ich bin nie wirklich in den Rhythmus gekommen und muss akzeptieren, dass andere besser waren. Ich werde mir nun die Medaillenrennen anschauen und dem österreichischen Team mit aller Kraft und positiver Energie beistehen", erklärte Geritzer.














