Li Qiangbing gewann ihr Tischtennis-Auftaktmatch
Die österreichische Tischtennisspielerin Li Qiangbing hat am Sonntag ihr Auftaktmatch bei den Olympischen Spielen in London gewonnen. Nächste Gegnerin: Die als Nummer vier gesetzte Japanerin Kasumi Ishikawa.

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Nach ihrem 4:1-Auftaktsieg gegen die Kanadierin Zhang Mo steht Li Qiangbing wie Liu Jia in der dritten Runde des Tischtennis-Einzelturniers bei den Olympischen Spielen in London. Die 27-jährige Li traf noch am (heutigen) Sonntagabend in der ExCeL-Arena als krasse Außenseiterin um den Achtelfinal-Einzug auf die als Nummer vier gesetzte Japanerin Kasumi Ishikawa, Liu bekam es mit der starken Südkoreanerin Kim Kyuag-ah (3) zu tun.
Trotz anfänglicher Nervösität hinterließ Li einen starken Eindruck, agierte mit 11:9,9:11,11:2,11:9 und 11:9 souverän. Einzig der für sie ungewohnte blaue Bodenbelag störte ein wenig in der Konzentration. "Das habe ich vorher noch nicht gehabt. Rot und Weiß haben wir sonst, aber Blau ist neu für mich, daran muss ich mich noch gewöhnen", meinte die Olympia-Neunte von 2008, die froh war, dass sich die Lautstärke in der Halle in Grenzen hielt. "Vom Publikum her ging es, wenn der Wirbel zu groß ist, mag ich das nicht." Es wird zeitgleich auf vier Tischen gespielt.
Zuversicht
Mit der Leistung war sie aber durchwegs zufrieden und schöpfte daraus Zuversicht. "Die Kanadierin hat stark begonnen, im ersten Satz bin ich lange nur ihr Tempo mitgegangen, habe ihn aber noch gewonnen. Aber dann habe ich gut gespielt und fast alles war in meiner Hand", freute sich Li, die auch vom vorabendlichen Sieg ihrer Teamkollegen Liu angespornt war. "Susi hat vor ihrem Match zu mir gesagt, sie hofft, dass sie gewinnt, damit gute Stimmung in die Mannschaft kommt."
Die nächste Gegnerin ist für Li keine Unbekannte, im September 2011 waren die beiden bei den Austrian Open in Schwechat aufeinandergetroffen. "Ich habe auch nicht so schlecht gegen sie gespielt, aber mit 0:4 verloren. Ihr Service ist ein Problem für mich. Aber es ist Olympia, da kann alles passieren. Wenn ich eine Chance bekomme, muss ich sie nützen", hoffte Li auf die Gunst der Stunde.













