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    Zuletzt aktualisiert: 29.07.2012 um 09:15 UhrKommentare

    Durchwachsener Start für Österreicher

    Ludwig Paischer (Judo) und Tamira Paszek (Tennis) schieden unerwartet früh aus ihren Bewerben, auch die Schwaiger-Schwestern (Beachvolleyball) verloren zum Auftakt. Einziger Lichtblick: das Duo Melzer/Peya und Tischtennis-Spielerin Liu Jia.

    Lupo Paischer

    Foto © APALupo Paischer

    Das österreichische Team hat am Samstag einen ernüchternden Olympia-Auftakt verzeichnet. Die als Medaillenhoffnungen gehandelten Ludwig Paischer und Tamira Paszek mussten bereits früh die Segel streichen, und auch die restlichen am ersten von 16 Wettkampftagen im Einsatz gewesenen rot-weiß-roten Sportler vermochten bis auf eine Ausnahme nicht zu überzeugen. Für diesen Lichtblick sorgten Jürgen Melzer/Alexander Peya mit einem Doppel-Erstrundenerfolg gegen die britischen Hoffnungsträger Andy und Jamie Murray.

    Leere bei Paischer

    Judoka Paischer musste vier Jahre nach Silber in Peking bereits in Runde zwei gegen den usbekischen Weltranglisten-Ersten Rischod Sobirow die Segel streichen. "Momentan habe ich keine Gefühle, da ist nur eine Leere", konstatierte der enttäuschte Salzburger.

    Gleich in der ersten Runde erwischte es Tennis-Hoffnung Paszek in Wimbledon. Die an gleicher Stelle vor wenigen Wochen im Grand-Slam-Turnier noch ins Viertelfinale gekommene Vorarlbergerin unterlag der Französin Alize Cornet 6:7(4),4:6. "Es hat mir einfach an Konstanz gefehlt und ich habe zu eintönig gespielt", resümierte Paszek, die sich beim Stand von 4:3 eine Blessur an der Achillessehne zugezogen hatte.

    Paszek darf mit Jürgen Melzer noch auf eine Wildcard für den Mixed-Bewerb hoffen, die Entscheidung fällt am Dienstag. Im Herrendoppel sorgte Melzer mit Peya gegen die von tausenden Fans angefeuerten Murray-Brüder für einen schönen rot-weiß-roten Pluspunkt. Sie bezwangen die Schotten nach hartem Kampf 5:7,7:6(6),7:5.

    Jenseits der Top 30

    Im von rund einer Million Zuschauern beobachteten Radstraßenrennen hatten Bernhard Eisel und Daniel Schorn nichts mit der Entscheidung zu tun und landeten jenseits der Top 30. Sportschützin Stephanie Obermoser verpasste im Luftgewehrbewerb ebenso das Finale wie die viel zu langsamen Schwimmerinnen Jördis Steinegger und Birgit Koschischek.

    Mit dem klaren Vorlauf-Aus über 100 m Delfin sind die London-Spiele für Koschischek bereits wieder vorbei. Steinegger scheiterte über 400 m Lagen ebenfalls klar, ihr bleiben aber noch die 200 m Kraul am Montag zur Wiedergutmachung. Auch Obermoser darf im Kleinkaliber-Dreistellungsmatch noch einmal antreten.

    Die Beach-Volleyballerinnen Doris und Stefanie Schwaiger zeichneten für einen weiteren Fehlstart verantwortlich. Die Olympia-Fünften von 2008 mussten sich zum Auftakt den Tschechinnen Marketa Slukova/Kristyna Kolocova 1:2 (10,-13,-13). Zwei weitere Gruppenspiele bleiben den Schwestern noch, um den erhofften Aufstieg sicherzustellen.

    Leimlehner war stinksauer

    Ebenfalls eine Auftaktpleite kassierte im Badminton Simone Prutsch, die ihr erstes Gruppenspiel gegen die Türkin Neslihan Yigit 0:2 (-18,-10) verlor. Vielseitigkeitsreiter Harald Ambros ließ in seiner Gruppe in der Dressur nur zwei von 37 Teilnehmern hinter sich. Trotzdem war der Oberösterreicher mit diesem Teilbewerb "nicht unzufrieden".

    Stinksauer war hingegen Turner Fabian Leimlehner nach seiner schwachen Vorstellung in der Mehrkampf-Qualifikation. "Ein Scheiß. Jetzt muss ich noch einmal vier Jahre anhängen, um das auszubügeln", sagte der Vorarlberger, der sich als erster Österreicher seit 52 Jahren für Olympische Spiele qualifiziert hatte, in London aber meilenweit vom Finaleinzug entfernt war.

    Weiterer ÖOC-Erfolg erst am späten Abend

    Am späten Abend sorgte Tischtennis-Spielerin Liu Jia bei ihrem ersten Olympia-Auftritt für einen weiteren ÖOC-Erfolg. Die Austro-Chinesin besiegte die Weißrussin Alexandra Priwalowa 4:2 (-5,4,8,10,-10,4). Mit der als Nummer drei gesetzten Südkoreanerin Kim Kyung-ah wartet am Sonntag in der dritten Runde allerdings eine wohl unüberwindbare Hürde. Nichts zu holen gab es hingegen für Badmintonspieler Michael Lahnsteiner, er verlor sein erstes Gruppenspiel gegen den Esten Raul Must mit 0:2 (-14,-18).

    Quelle: APA

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      Die XXX. Olympischen Sommerspiele fanden von 27. Juli bis 12. August in London statt. Über 16 Wettkampftage wurden in 39 Disziplinen in 26 Sportarten 302 Goldmedaillen vergeben. Rund 10.500 Athleten aus 205 Ländern waren dabei.

       


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