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    Zuletzt aktualisiert: 11.08.2008 um 19:23 UhrKommentare

    Kritische Post aus Peking

    In ihren Weblogs berichten Athleten auch privat über ihre Eindrücke von den Spielen in Peking - unter den kritischen Augen und Regeln des IOC.

    Blog des Kanu-Duos Violetta und Helmut Oblinger

    Foto © http://users4.smartgb.comBlog des Kanu-Duos Violetta und Helmut Oblinger

    Es gibt Dinge, die fürchtet das Internationale Olympische Comité mehr als jede Tibet-Diskussion. eine Spur zu mitteilungsbedürftige Athleten etwa. Erstmals mussten Sportler bei den Spielen in Peking deshalb ein gesondertes Formular unterschreiben, das regelt, welche Art von Material auf den persönlichen Weblogs der Athleten verwendet werden darf. Drei Seiten und 13 Punkte umfasst der Schrieb: "Jeglicher olympischer Inhalt, der von akkreditierten Personen während der Olympischen Spiele gepostet wird, darf sich ausschließlich auf deren eigene, persönliche Erfahrung beziehen", ist unter anderem zu lesen. Freie Interpretation: Über Sport, Wetter und Training zu schreiben ist in Ordnung, alles andere unerwünscht - dass darunter auch die Themen Tibet, Menschenrechte und Umweltverschmutzung fallen, darf aber getrost angenommen werden.

    Sanktionen. Zumindest die österreichischen Teilnehmer brauchen keine Angst vor Sanktionen - im Extremfall droht einem ungezogenen Blogger der Ausschluss von den Spielen - zu haben: Reiterin Victoria Max-Theurer (victoria.achleiten.at) etwa lässt ihre Weblog-Leser zwar wissen, dass die Pferde beim olympischen Reitbewerb Angst vor ihren übergroßen Artgenossen auf der Videowand haben. Das IOC wird den kleinen Faux-pas mit der Technik aber wohl überstehen. Auch das Beachvolleyball-Duo Clemens Doppler und Peter Gartmayer (www.altis.at) beschränkt sich eher sportliche Eindrücke und verzichtet auf Regimekritik. Vom harten Trainingsalltag der Triathletinnen Kate Allen (www.kateallen.at) und Eva Dollinger (evadollinger.wordpress.com) ist ebenso zu lesen, wie die Erfahrungen von Schützen Mario Knögler (www.mario-knoegler.at).

    Wird über alles geschrieben. Zumindest der Hinweis auf dem Blog des Kanu-Duos Violetta und Helmut Oblinger ("Liebe Leser, leider unterliegen Blogs bei den 29. Olympischen Spielen in Beijing sehr strengen IOC-Regeln. Wir dürfen daher lediglich über uns selbst schreiben & kein Bildmaterial veröffentlichen.") lässt aber die Vermutung zu, dass nicht alles was gedacht auch geschrieben wird.

    Nicht alle bleiben stumm. Doch nicht alle Teilnehmer halten sich daran: So bloggte die amerikanische Gewichtheberin Melanie Roach bereits im Vorfeld der Spiele kritisch über eine auf der Toilette eines Einkaufszentrums durchgeführte Dopingkontrolle. Weitere Sportler kritisierten - teils anonym - die Umweltbedingungen in Peking. Das große Tabu bleibt aber Tibet. Daran konnte auch ein ganzseitiges Inserat in der "New York Times" nicht ändern, dass Athleten dazu aufrief, sich während den Spielen kritisch in ihren Blogs zu äußern.

    STEFAN JÄGER

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