"Zuckerhut-Duos" könnten Achtelfinal-Einzug verhindern
Doppler/Gartmayer und Schwaiger-Sisters müssen in Runde 2 gegen Brasilianer ran.

Foto © GEPADoppler/Gartmayer wollen ins Achtelfinale
Nach dem erfreulichen Auftakt am Sonntag gehen die drei bei den Olympischen Spielen in Peking engagierten Beach-Volleyball-Teams am Dienstag in die zweite Runde der Gruppenphase. Während Clemens Doppler/Peter Gartmayer sowie Doris und
Stefanie Schwaiger den Aufstieg ins Achtelfinale mit weiteren Siegen
schon so gut wie fixieren können, geht es für Florian Gosch/Alexander Horst nach ihrer Auftakt-Niederlage schon "ums Überleben".
Besseres Service. Dabei war das 0:2 zum Start gegen die Chinesen Xu Linyin/Wu Penggen programmgemäß, die Leistung der Österreicher recht stark. Nun
geht es in der 23.00-Uhr-Partie (Ortszeit) gegen den spanischen Olympia-Zweiten Pablo Herrera und seinen Partner Raul Mesa. "Da
müssen wir ähnlich spielen wie gegen die Chinesen", meinte Gosch, "wir müssen das Sideout noch stabiler halten und überall noch mehr Prozente machen, auch im Block." Wichtig ist für den Steirer auch, dass das Service noch besser kommt. "Wenn wir das schaffen, dann können wir sicher gewinnen." Die
große Stärke des österreichischen Nummer-zwei-Duos ist die Defensive.
Alles möglich. Schon anders können sich Doppler/Gartmayer orientieren. Nach dem
2:1-Sieg gegen die russischen Vize-Weltmeister Dmitri Barsuk/Igor Kolodinski gehen die Ex-Europameister gestärkt ins für 7.00 Uhr MESZ
angesetzte Duell mit den brasilianischen Ex-Weltmeisterin Marcio Araujo/Fabio Luiz. "Wenn wir so weiter spielen", erklärte Doppler
zuversichtlich, "und mental stark bleiben sowie nicht an Olympia denken, ist alles möglich." Der Oberösterreicher bleibt aber realistisch: "Die Brasilianer
sind klarer Favorit, aber das waren auch die Russen gegen uns."
Angeschlagen. Um 14.00 Uhr MESZ geht es nun am Mittwoch gegen die sehr starken
Renata/Talita. Die Schwaigers haben ihre jüngsten fünf Partien gegen
die Brasilianerinnen verloren, zweimal haben sie sie jedoch auch
schon besiegt. Stefanie Schwaiger musste allerdings das
Montag-Training wegen einer leichten Verkühlung auslassen. Coach
Martin Olejnak blieb aber zuversichtlich: "Wir hoffen, dass sich das
bis zum Match wieder gibt."













