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    Zuletzt aktualisiert: 07.08.2008 um 10:44 UhrKommentare

    Ambros hofft auf die mentale Stärke von Quick

    Harald Ambros hofft, dass in der Dressur alles gut geht. Seon Pferd Quick versucht er so gut wie möglich an die Olympia-Umstände zu gewöhnen.

    Harald Ambros und Quick beim Training in Hong Kong

    Foto © APAHarald Ambros und Quick beim Training in Hong Kong

    Vielseitigkeitsreiter Harald Ambros hat es sich zum Ziel gesetzt, Platz 19 von Athen 2004 zu toppen. Sehr angetan vom Oympiaschauplatz in Sha Tin bei Hongkong, hat der 28-Jährige seinen Wallach Quick bereits gut an das Flutlicht des beeindruckenden Reitplatzes gewöhnt, am Wochenende beginnt der Bewerb. "Top 15 wäre schon schön, und die Leistungen waren zuletzt auch gut", meinte Ambros. Mit dem Sieg beim Turnier in Breda Mitte Juni hatte er die nationale Qualifikation geschafft, Anfang Juli folgte Platz elf in Aachen.

    Nur keine Nervosität. Nervösität ist bei Reitern nicht gefragt, weil sich diese leicht auf das Pferd überträgt. "Aber ich bin zum Glück vom Typ her nicht gefährdet", meinte Ambros, dessen Ritual es aber ist, schon Stunden vor dem Start nichts mehr zu essen. "Wenn ich mittags dran bin, gibt es kein Frühstück, da hab ich keine Appetit mehr. Reite ich abends, esse ich mittags nichts. Vielleicht ist das meine Art, nervös zu sein." Sein Pferd Quick ist da etwas nervöser: "Ich hoffe, dass Quick für diese Verhältnisse hier, mit dieser Art von Dressur, mit den ganzen Blumen und allem, mental gut genug ist."

    Dressur. Viel werde, sagt Ambros, von der Dressur abhängen, und wie wohlgesinnt einem die Richter seien. "Außerdem kommt dazu, wie mein Pferd den Platz akzeptiert, wie heimelig er sich fühlt. Je öfter wir vorher drinnen sind, wo der Bewerb stattfinden wird, desto besser für ihn." Mit Quick könne man nicht einfach hinfahren und gleich starten. "Das geht nicht, da ist er zu nervös, er wird erst nach zwei Tagen gut. Deshalb war es auch so wichtig, so früh hierher zu fahren, obwohl die Atmosphäre mit vielen Leuten dann wieder anders sein wird", sagte Ambros.

    Mental. Der Auftakt ist also entscheidend, denn die Fehlerpunkte, die man nach der Dressur auf dem Konto hat, die kann man nicht mehr ungeschehen machen. "Sie sind ein Fixum. Du kannst nur schauen, dass beim Springen und beim Geländeritt nichts mehr dazu kommt und so ein bisschen aufholen. An der Dressur führt leider kein Weg vorbei. Je besser sie läuft, desto mehr ist dann für uns drinnen und die Chancen auf eine bessere Endplatzierung höher." Während im Stadion, in dem Dressur und Springen durchgeführt werden, trainiert werden kann, ist das Gelände im einige Kilometer entfernten Beas River Neuland für die Pferde. "Das ist das Schwierige dran. Die Geländefreigabe erfolgt nach dem Veterinär-Check. Ich schaue es mir so zirka viermal an."

    Favoriten. Im Teilbewerb Dressur hat Ambros die Deutsche Ingrid Klimke hoch oben auf der Rechnung, gesamt gesehen könnte der Franzose Nicolas Touzaint, Team-Olympiasieger von Athen 2004 und Europameister von 2007, das Rennen machen. "Es ist wirklich schwer zu sagen, wer die Favoriten sind. Es sind sicher fünf Leute, die ganz vorne landen können. Es wird auch sehr viel von den äußeren Umständen abhängen, das kann man nicht abschätzen. Auch nicht, wie es im Gelände sein wird", sagte der Österreicher.


    Zeitplan

    Samstag: Dressur in Sha Tin (Teilnehmerfeld gedrittelt): 1. Teil: 00.30 Uhr - 4.30 Uhr MESZ, 2. Teil: 13.15 Uhr - 17.15 Uhr
    Sonntag, Dressur, 3. Teil: 00.30 Uhr - 4.30 Uhr
    Montag, Geländeritt in Beas River: 02.00 - 05.30
    Dienstag: Springen in Sha Tin: 13.15 Uhr - 18.30 Uhr

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      Daten & Fakten

      Die XXX. Olympischen Sommerspiele fanden von 27. Juli bis 12. August in London statt. Über 16 Wettkampftage wurden in 39 Disziplinen in 26 Sportarten 302 Goldmedaillen vergeben. Rund 10.500 Athleten aus 205 Ländern waren dabei.

       


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