Ein Tempel dient als Kaffeehaus
Rund 400.000 Euro hat das Österreichische Olympische Comité investiert, um in den kommenden Wochen rund 3000 Gästen in Peking rot-weiß-rote Gastfreundschaft näher zu bringen.

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Ein klein wenig war man schon abgelenkt, als die rot-weiß-rote Journalisten-Schar zum ersten Meeting ins "Österreicher-Haus" gerufen wurde. Im Gartenpavillion des "Great Wall Sheraton Hotel" ist auch ein Flachbild-Fernseher montiert. Und da lief zur Zeit der Pressekonferenz auf Orf 1 gerade "Baywatch" Die nackten Tatsachen - das Österreicher-Haus betreffend, sehen anders aus.
400.000 Euro. Heinz Jungwirth, Generalsekretär des Österreichischen Olympischen Comites (ÖOC) ist es gelungen, ein großartiges "zu Hause" für die rot-weiß-roten Athleten, Betreuer und ÖOC-Gäste zu finden.
Einzelne Konzerne haben hier in Peking Millionen von Dollars ausgegeben, um eine geeignete Lokalität anzumieten. Das "Österreicher-Haus" ist mit 400.000 Euro budgetiert. Das ist ein gutes Viertel des 1,5 Millionen Euro Gesamtbudgets. Die Summe beinhaltet auch die Bewirtung: 2500 Liter Bier und 1200 Flaschen Wein wurden per Schiff aus der Heimat angeliefert.
3000 Gäste erwartet. In Peking wurde zudem ein deutscher Fleischer ausfindig gemacht. Der liefert unter anderem auch Speck und Leberkäse. Die Überaufsicht bei der Zubereitung der Speisen hat ein Koch aus Österreich - der Wiener Stefan Trautsch. Das Servicepersonal wird vom gebürtigen Grazer Andreas Latzenhofer angeführt. Rund 3000 Gäste werden so im Österreicher-Haus in den nächsten zwei Wochen verwöhnt.
Zum "Österreicher-Haus" gehört aber nicht nur der Pavillon, der von kleinen Teichen und einem Wasserfall umgeben ist. Sogar ein kleiner Tempel wurde für Olympia zu einem Kaffeehaus umgewandelt.
Spezialausweis. So hat man für die Gäste insgesamt 160 Sitzplätze geschaffen. Die wird man hoffentlich oft brauchen - spätestens bei der ersten Medaillenfeier.
Wer dabei sein will, braucht aber selbstverständlich einen einen Spezialausweis. Mit dem geht es am Wachpersonal und Scanner vorbei, hinein in die rot-weiß-rote Gastfreundschaft.
Features
Peking 2008
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Das Sheraton HotelFoto © GEPA
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Ein Teil des GartensFoto © GEPA













