Rogan in einer surrealen Welt
Markus Rogan trainierte erstmals im Schwimmstadion "Watercube".

Foto © APAMarkus Rogan
Kurzbahn-Weltrekordler Markus Rogan hat erstmals das Pekinger Schwimmstadion "Watercube" betreten. In der 17.000 Zuschauer fassenden Arena, in der er ab Samstag um Olympia-Medaillen schwimmen wird, zog der 26-Jährige am Vormittag seine ersten Längen. Allerdings tat er das rund 45 Minuten lang im Aufwärmbecken, denn den ersten Sprung in den Haupt-Pool hob er sich wie immer für das zweite Mal auf.
Erste Mal. "Das mit dem ersten Mal ist so, wie wenn du ein nettes Mädchen kennenlernst", erklärte Rogan nach der Einheit schmunzelnd. "Da kenne ich es ja noch nicht richtig." Auch so braucht der 26-Jährige ein wenig, um sich an das riesige Stadion zu gewöhnen. "Es ist surreal. Man weiß nicht, ob man wach ist oder schläft. Und das Licht ist so eigen." Der Mix aus künstlicher Beleuchtung und hereinkommendem Tageslicht schafft eine spezielle Atmosphäre.
Orientierung. Die riesigen, Wasserblasen nachempfundenen Elemente außen am Schwimmstadion "Watercube" sind am Dach auch nach innen sichtbar. So manchem Rückenschwimmer erschweren sie die Orientierung, da sie nicht in einer geraden Linie verlaufen. Rogan aber misst dem keine Bedeutung zu. Am Mittwoch wird Rogan ins olympische Dorf übersiedeln, derzeit wohnt er noch in einer Freizeitanlage. Am Donnerstag kommt dann Freundin Christine Reiler nach Peking. Der Weltmeister möchte sie in seiner Nähe wissen, wenn er seine Rennen bestreitet.













