Habt Acht - vor Olympia!
Österreich schickt ein Heer an Athleten zu den Olympischen Spielen nach Peking. Im 72-köpfigen ÖOC-Aufgebot stehen 38 Heeressportler.

Foto © GEPABeach-Volleyaballerin Sabine Swoboda beim "Ankleiden"
Das Bundesheer ist Österreichs größter Arbeitgeber im Sport. Rund 300 Athleten (knapp 190 Zeitsoldaten und 120 Grundwehrdiener) können sich so voll und ganz auf den Sport konzentrieren. "Dazu kommt ein gesichertes Einkommen, man ist sozialversichert und das Heer garantiert auch eine berufliche Weiterbildung", so Pressechef Michael Wenzel. Zwischen fünf und sechs Millionen Euro lässt sich unser Heer den Spitzensport jährlich kosten.
Vereidigung in der Hofburg.
Bei der Vereidigung bzw. Verabschiedung des 72-köpfigen rot-weiß-roten Olympiateams in der Wiener Hofburg am Diesntag wünschte Bundespräsident Heinz Fischer nicht weniger als 38 Heeressportlern "alles Gute und viel Glück auf dem Weg nach Peking". "Jetzt beginnt ein Abschnitt in Ihrem Leben, den Sie nicht vergessen werden", war Fischer überzeugt. Für den sportbegeisterten Herrn Bundespräsidenten gab es von Korporal Liu Jia auch ein kleines Geschenk. Die Tischtennis-Europameisterin überreichte Fischer ihr Buch "Peking - Linz und zurück."
Rekordbestätigung für Gradwohl.
Auch Marathon-Läuferin Eva-Maria Gradwohl fand in der Hofburg wieder ein Lächeln. Die Oststeirerin, die am Vortag bei der Olympia-Einkleidung in Wien aufgrund eines Todesfalls in der Familie nicht anwesend sein konnte, hat ihre Rekordbestätigung. Der Leichtathletik-Weltverband hat ihre 2:30:51 Stunden am 13. April beim Linz-Marathon offiziell anerkannt. Der LA-Weltverband hat bezüglich Tempomacher keine Regelverletzung festgestellt.
Features
Die 38 Heeressportler
- Beach-Volleyball: Sara Montagnolli, Sabine Swoboda
- Judo: Sabrina Filzmoser, Claudia Heill, Ludwig Paischer
- Kanu: Helmut Oblinger, Violetta Oblinger-Peters, Viktoria Schwarz
- Leichtathletik: Gerhard Mayer, Günther Weidlinger
- Radsport, Mountainbike: Elisabeth Osl, Christoph Soukop
- Reiten, Vielseitigkeit: Harald Ambros
- Schwimmen: Florian Janystin, Dominik Koll, Birgit Koschischek, Maxim Podoprigora, Jördis Steinegger, Sebastian Stoss; Synchronschwimmen: Elisabeth Manh; Wasserspringen: Constantin Blaha, Anja Richter
- Segeln: Carolina Flatscher, Sylvia Vogl, Florian Reichstädter, Matthias Schmid, Nico Delle-Karth, Niki Resch, Andreas Geritzer, Hans-Peter Steinacher
- Tischtennis: Weixing Chen, Veronika Heine, Qianbing Li, Jia Liu, Daniel Habesohn
- Triathlon: Eva Dollinger, Tania Haiböck
- Turnen: Caroline Weber













