Stechers fünfter Anlauf
Mario Stecher startet in seine fünften Olympischen Spiele. Und er rechnet sich durchaus Chancen auf seine erste Einzel-Medaille aus. Schließlich hat er das letzte Rennen vor Olympia ja auch gewonnen.

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Wissen Sie, wer der bisher letzte steirische Olympiasieger ist? Mario Stecher schon; schließlich ist es er selbst, in der Mannschaft der Nordischen Kombinierer 2006. Aber Einzelmedaille? "Ein Rodler, oder", sagt Stecher und hat recht, es war Manfred Schmid 1968 in Grenoble. Bei seinen fünften Olympischen Winterspielen hat Stecher die Chance, es Schmid nachzutun. "Zumindest habe ich in den letzten drei Rennen vor Olympia gezeigt, dass ich es kann - mit dem Höhepunkt, dem Sieg in Seefeld."
Danach ging es bald nach Kanada - und nicht wie bei Kollege Felix Gottwald nach las Vegas: "Wir waren in Canmore. Aber da hatten wir eindeutig das bessere Wetter", sagt der Steirer schmunzelnd. Eingelebt hat er sich schon im Olympischen Dorf, "nach anfänglichen kleinen Schwierigkeiten", wie er erklärt. Schwierigkeiten, die er auch zu Beginn der Saison hatte, beim Schispringen. "Da hat es für manche vielleicht so ausgesehen, als ob ich nur im Langlaufen gearbeitet hätte. Ich aber hab' gewusst., dass ich auch Springen kann. Ich war nur im Wettkampf oft zu verkrampft und wollte es erzwingen", erklärt der 32-Jährige. Vor Seefeld hat er dann die nötige Konstanz gefunden, es hat fast "Klick" gemacht. Und läuferisch passt es ohnehin, auch auf der Olympia-Loipe, die "wie ein Intervalltraining ist. Zwei Mal geht es schön bergauf, eine Abfahrt ist recht rasant, da muss man aufpassen", erklärt Stecher, der nahezu gelassen in den ersten Wettkampf geht: "Bei diesen bedingungen wird sehr viel vom Material abhängen, da sind wir immer gut dabei. Und ich weiß: Wenn ich meine beste Leistung abrufen kann, bin ich vorne dabei."













