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Zuletzt aktualisiert: 25.08.2008 um 12:12 UhrKommentare

Aus Gold wird Geld: Zahltage für "Wunder-Sprinter" Bolt

Bolt braucht kaum 40 Sekunden zu arbeiten, um mit seinen geplanten Meeting-Auftritten rund 1,5 Millionen US-Dollar (etwa 1,014 Millionen Euro) zu verdienen.

Foto © Reuters

"Wunder-Sprinter" Usain Bolt läuft nach den Olympischen Spielen in Peking auch in finanzieller Hinsicht allen Weltklasseleichtathleten davon. Der 22-jährige Jamaikaner braucht kaum 40 Sekunden zu arbeiten, um mit seinen geplanten Meeting-Auftritten am Freitag in Zürich, in Lausanne (2.9.) und Brüssel (5.9.) rund 1,5 Millionen US-Dollar (etwa 1,014 Millionen Euro) zu verdienen. "Er ist momentan die Nummer eins", sagte sein Manager Ricky Simms, dessen flotter Schützling auf der Honorar-Rangliste derzeit alle aussticht.

Veträge. Dabei hat Simms schon vor den Peking-Spielen die Meeting-Direktoren mit ausgeklügelten Verträgen überrascht. Beim Super-Grand-Prix in Lausanne wurde ein Antrittsgeld von 90.000 Dollar fixiert. Für jeden Gold-Gewinn und Weltrekord handelte Simms vorher weitere Zuschläge aus. Abgesehen von Startgeld und lockender Weltrekord-Prämie - in Zürich gibt es ein Kilo Gold - wirbt Bolt auf den Werbeplakaten für die "Weltklasse" in der Stadt am Limmat - natürlich nicht umsonst. In Zürich wollen rund drei Dutzend Medaillengewinner von Peking antreten.

Jackpot. Viel weniger dürfte "Thunder-Bolt" auch beim Golden-League-Finale am 5. September in Brüssel nicht verdienen, wo er sowohl auf seinen Weltrekord-Vorgänger und Landsmann Asafa Powell als auch auf Triple-Weltmeister Tyson Gay (USA) trifft, der das Olympia-Finale verpasst hatte. Den Jackpot von einer Million Dollar, der dort ausgeschüttet wird, können nur noch Kenias Olympiasiegerin Pamela Jelimo (800 m) und die Kroatin Blanka Vlasic (Hochsprung) knacken.

Letzter Zahltag. Den letzten großen Zahltag der Saison gibt es am 13./14. September beim Weltfinale in Stuttgart. Drei Millionen Dollar werden ausgeschüttet. Den Disziplin-Siegern winken 30.000 US-Dollar, für Platz zwei und drei werden noch 20.000 beziehungsweise 12.000 auf das Konto der Athleten überwiesen. Für die Jackpot-Gewinner der Golden League ist dies ein Pflichttermin: Sie bekommen ihr Geld nur, wenn sie auch in Stuttgart starten.


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Daten & Fakten

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