Schöne Speer-Spitze
Leryn Franco hatte in Peking keine Chance auf Gold - für den Titel der "Miss Olympia" wäre die Athletin aus Paraguay aber sicher Favorit.

Foto © ReutersLeryn Franco zieht die Blicke der Männer auf sich
Weltweit sind - mit großer Wahrscheinlichkeit - vornehmlich Männer damit beschäftigt, ihre ganz persönliche "Miss Olympia" zu küren. Eine Top-Favoritin: Leryn Franco aus Paraguay, die bereits bei der Eröffnungsfeier beim Einmarsch der Nationen mit den olympischen Ringen auf der Wange viele Blicke auf sich gezogen hat - und die Kameras der Fotografen zum Klicken brachte.
Zweitberuf.
Die 26-Jährige ist Speerwerferin, allerdings "nur" im Zweitberuf. Denn ihr Geld verdient die 1,74 m große Schönheit wenig überraschend als Fotomodell. Aber auch auf dem Laufsteg stellt sie sich zur Wahl und kann für sich immerhin den Vize-Miss-Titel in ihrem Heimatland Paraguay verbuchen. Auch beim Miss Bikini Universe Contest nahm sie bereits teil. "Das Modeln ermöglicht es mir, meine Sport-karriere weiter zu führen", sagt Franco, die sich aus den Einkünften ("ich kassiere dafür gutes Geld") etwa die Trainingslager finanziert.
Nur 51.
Geholfen hat es ihr bei ihren zweiten Olympischen Spielen allerdings nicht sonderlich. Mit einer Weite von 45,34 Meter belegte sie in der Qualifikation den 51. Platz - unter 52 klassierten Werferinnen, vor vier Jahren in Athen war sie zehn Plätze besser gewesen. Mehr als 15 Meter fehlten diesmal zum Finaleinzug, mehr als 20 Meter zu den Besten der Welt. Trotzdem: Ihrer Model-Laufbahn war der Olympia-Auftritt mit Sicherheit zuträglich - ein paar Trainingslager werden sich mit der Gage sicher wieder ausgehen.
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Franco beendete die Spiele nicht erfolgreichFoto © Reuters













