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    Zuletzt aktualisiert: 17.08.2008 um 20:34 UhrKommentare

    Einmal Gold, zwei Mal Silber: Jamaika schreibt Olympia-Geschichte

    Das 100-Meter-Finale der Frauen hat einiges an Olympiageschichte geschrieben. Und auch neue Dopinggerüchte aufkommen lassen...

    Shootingstar Shelly-Ann Fraser (links) durfte mit ihren Kolleginnen jubeln

    Foto © APShootingstar Shelly-Ann Fraser (links) durfte mit ihren Kolleginnen jubeln

    Sechs Medaillen waren Samstag und Sonntag in den beiden 100-Meter-Endläufen zu vergeben. Und Jamaika hat dabei doppelt- und dreifach Olympiageschichte geschrieben. Beide Goldmedaillen gingen an Jamaika. Insgesamt vier der sechs Medaillen ersprintete Jamaika. Im gestrigen 100-Meter-Finale der Frauen holte Jamaika alle drei Medaillen.

    "Totes" Rennen. Aber es waren nicht die üblichen drei. Denn hinter der neuen Olympiasiegerin Shelly-Ann Fraser (21) liefen ihre beiden Landsfrauen Sherone Simpson und Kerron Stewart auf Schritt, Tritt und Tausendstel (10,979) gleichauf über die Ziellinie. Und das Zielfoto entschied auf ein "totes" Rennen. Beide bekamen die Silbermedaille, Bronze wurde daher nicht vergeben.

    Gold-Pärchen. Usain Bolt und Shelly-Ann Fraser sind damit über die 100 Meter das erste Goldpaar seit Florence Griffith-Joyner und Carl Lewis, der nachträglich vom gedopten Ben Johnson den Sieg geerbt hatte, in Seoul 1988. Und drei Medaillengewinner aus einem Land sind bei den Frauen überhaupt ein Novum, bei den Männern standen 1904 und 1912 jeweils drei Amerikaner gemeinsam auf dem Treppchen.

    Dopinggerüchte. Nach dem Fabel-Weltrekord von Usain Bolt (9,69 Sekunden) am Abend zuvor ist Jamaika damit die neue Sprint-Weltmacht. "Das ist fantastisch. Genauso fantastisch wie der Triumph von Usain. Sein Sieg hat mich unheimlich inspiriert", hüpfte, tanzte und zappelte Shelly-Ann Fraser durchs Stadion. Mit Jahresende 2007 stand ihre Bestzeit bei 11,28 Sekunden. Gestern siegte Fraser in 10,78. Genau eine halbe Sekunde schneller. Neuer "Stoff" für die um Jamaika kreisenden Dopinggerüchte...

    Protestnote. Die drei US-Sprinterinnen gingen mit mit 91.000 Zuschauern abermals restlos gefüllten "Vogelnest" als Vierte, Fünfte und Achte leer aus. Und haben sich anschließend als schlechte Verliererinnen erwiesen. Die US-Mannschaftsführung legte nämlich Protest gegen den Dreifachsieg von Jamaika ein. Wie die Olympia-Organisatoren später erklärten, hätten die amerikanischen Läuferinnen gedacht, dass es einen Fehlstart gegeben hat. Der Protest wurde allerdings umgehend abgewiesen.


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      Daten & Fakten

      Die XXX. Olympischen Sommerspiele fanden von 27. Juli bis 12. August in London statt. Über 16 Wettkampftage wurden in 39 Disziplinen in 26 Sportarten 302 Goldmedaillen vergeben. Rund 10.500 Athleten aus 205 Ländern waren dabei.

       


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