Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
19. Juni 2013 16:51 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Matthias Steiners Frau hofft auf Karriere-Aus Kasachin Tschinschanlo holte Gewichtheber-Gold mit Weltrekord Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Gewichtheben Nächster Artikel Matthias Steiners Frau hofft auf Karriere-Aus Kasachin Tschinschanlo holte Gewichtheber-Gold mit Weltrekord
Zuletzt aktualisiert: 20.08.2008 um 19:59 UhrKommentare

Über das Teppichland zu Olympia-Gold

Von Verbands-Vize Martin Schödl wurde Olympiasieger Matthias Steiner einst aus Österreich "vertrieben".

Matthias Steiner mit der Goldmedaille und dem Foto seiner verstorbenen Frau Susann

Foto © GEPAMatthias Steiner mit der Goldmedaille und dem Foto seiner verstorbenen Frau Susann

Herr Schödl, wie haben Sie denn das Gewichtheben und den Olympiasieg von Matthias Steiner in Peking mitbekommen?
Martin Schödl: Überhaupt nicht. Ich bin in Griechenland auf Urlaub.

Auch dort gibt es Zeitungen und Fernsehen?
Schödl: Aber Urlaub ist bei mir völlig zeitungs- und fernsehfrei.

Das heißt, Sie haben bis jetzt noch gar nichts von all dem gewusst?
Schödl: Doch, doch. Unser Herr Präsident hat mich angerufen.

Und?
Schödl: Kein Und. Ein Super-Sieg. Matthias Steiner hat zwei Konkurrenten besiegt, die seit Jahren an der Weltspitze stehen. Davon einen Russen, der sich so einen Sieg normalerweise nicht nehmen lässt. Ich freue mich sehr für den Matthias.

Das klingt ehrlich.
Schödl: Ist es ja auch. Ich kenne den Matthias, seit er ein kleiner Bub war. Ich habe mit seinem Vater gemeinsam beim KSV Mödling gewichtgehoben.

Sie sollen derjenige gewesen sein, der Matthias Steiner gesagt hat, er könne künftig auch fürs Teppichland antreten, aber nie mehr für Österreich?
Schödl: Ja, das habe ich.

Was hat Sie denn damals so geärgert?
Schödl: Das war in der ersten Enttäuschung, ich glaube bei der EM 2005. Matthias hatte einen Totalversager. Er scheiterte an einem Anfangsgewicht, das acht Kilo unter seiner heutigen Bestleistung lag.

Alles gut und schön. Aber Österreich hätte heute eine Goldmedaille?
Schödl: Nein, hätte Österreich nicht. Österreich hat zwar einen großen Anteil an der Goldmedaille. Aber in Deutschland hat Matthias Steiner Möglichkeiten vorgefunden, die er bei uns nie gehabt hätte. Sein Weg war ganz offensichtlich der richtige.

INTERVIEW: GERALD POTOTSCHNIG

Fotoserie

Olympia 2012

Logo Olympische Spiele 2012 London

London, 27. Juli - 12. August

Das Olympia-Special

Gewinnspiel

Wir haben Ihr kreativstes Foto einer Warteschlange gesucht! Hier die Einsendungen und Gewinner!



Paralympics & Olympia im Bild

Feier für Pepo Puch in Kobenz 

Feier für Pepo Puch in Kobenz

 


Paralympics- & Olympia-Videos

Empfang für Paralympics-Team

Das erfolgreiche Team des Österreichischen Paralympischen Komitees (ÖPC)...Noch nicht bewertet

 

Daten & Fakten

Die XXX. Olympischen Sommerspiele fanden von 27. Juli bis 12. August in London statt. Über 16 Wettkampftage wurden in 39 Disziplinen in 26 Sportarten 302 Goldmedaillen vergeben. Rund 10.500 Athleten aus 205 Ländern waren dabei.

 


Seitenübersicht

Zum Seitenanfang