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Zuletzt aktualisiert: 19.08.2008 um 13:27 UhrKommentare

Kajak-Zweier Schuring/Schwarz fünf im Halbfinale

Den direkten Einzug ins Finale haben Yvonne Schuring und Viktoria Schwarz nicht geschafft, im Halbfinale haben sie aber noch eine Chancen auf einen Startplatz im Endlauf.

Foto © GEPA

Die Flachwasser-Paddlerinnen Yvonne Schuring/Viktoria Schwarz haben am Dienstag bei Olympia den direkten Einzug ins Finale des Kajak-Zweiers über 500 Meter verpasst. Als Fünfte des von den ungarischen Favoritinnen Katalin Kovacs/Natasa Janic in 1:42,162 Min. gewonnenen, zweiten Vorlaufs verpassten die beiden Oberösterreicherinnen den notwendigen Top-3-Platz gleich um eine ganze Bootslänge. Lauf eins gewannen die deutschen Co-Favoritinnen Fanny Fischer/Nicole Reinhardt in 1:43,412 Min..

"Schnelles" Wasser. Zwar war der zweite Vorlauf mit den beiden Österreicherinnen deutlich schneller, das reichte aber nicht als Erklärung für Platz fünf. Eher schon das geänderte Wetter. Hatte in den vergangenen Tagen windiges und frisches Wetter gesorgt, stand die schwüle Luft am Dienstagabend selbst zur Rennzeit um 18.00 Uhr Ortszeit noch still. Die Österreicherinnen hielten bis zur 250-m-Marke noch gut mit, rissen dann aber ab und kamen trotz des warmen und "schnellen" Wassers nur mit einer Zeit von 1:46,980 ins Ziel.

Anstrengend. "Wir sind im Training noch deutlich schneller und sogar Bestzeit gefahren", rätselte Schwarz. "Heute war es aber total anstrengend. Ich konnte kaum atmen", sagte die seit Jahren an Belastungsasthma leidende Linzerin. "Schade. Es wäre schön gewesen, direkt ins Finale zu kommen. Aber die anderen waren schneller, das war heute nicht unser Tag." Auch Schuring gestand sich ein: "Ich bin total blau. Der Start war ganz gut. Aber es war sehr warm und ab der 250er-Marke haben wir Probleme bekommen", sagte die gebürtige Deutsche, die vorne im Boot sitzt. Auch sie rätselte ein wenig. "Wir haben mehr erwartet und das Letzte rausgeholt, mehr ging heute aber nicht. Aber so ist das bei Olympia. Jetzt können wir nur hoffen, dass es im Halbfinale besser läuft."

Drei Plätze. Trainer Vasile Lehaci war freilich bewusst, was auf seine Schützlinge am Donnerstag im Halbfinale zukommt. Neun Boote kämpfen dabei in einem Lauf um die drei noch verfügbaren Finalplätze. Lehaci sieht vier Favoriten. "Finnland, Kanada, Japan und wir. Wir hoffen jedenfalls, dass wir dabei sind." Der Coach warnte aber: "Die Slowaken dürfen wir auch nicht unterschätzen. Das Halbfinale wird härter als der Vorlauf."


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