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    Ein Steirer-Quartett in London 470er-Seglerinnen Vogl/Flatscher verpassten Medaille Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Bootssport Nächster Artikel Ein Steirer-Quartett in London 470er-Seglerinnen Vogl/Flatscher verpassten Medaille
    Zuletzt aktualisiert: 17.08.2008 um 18:01 UhrKommentare

    Segeln: Wind und Welle zerstörten Traum vom Spitzenplatz

    Die österreichischen 49er-Segler Delle-Karth/Resch bleiben bei den Olympischen Spielen in Peking ohne Medaille. Die Entscheidung über die Medaillenfrage fällt auf dem Grünen Tisch.

    Der Wellengang war für die Österreicher zu stark - sie kenterten

    Foto © ReutersDer Wellengang war für die Österreicher zu stark - sie kenterten

    Das Chaos vor der Küste von Qingdao kennt kein Ende. Das olympische Medal Race in der 49er-Klasse wurde zur Farce, die Österreicher Nico Delle-Karth/Niko Resch, die nur noch eine theoretische Chance auf eine Medaille hatten, mussten zusehen, wie der Mast auf ihrer "Sissi" brach, beendeten die Wettfahrt nicht und gelangten auf einem Trainerboot in den Hafen. Vermutlich sind sie Achte geworden, dies steht noch nicht, denn nach der finalen Wettfahrt wird auch die Medaillen-Entscheidung auf dem Grünen Tisch gefällt.

    Durcheinander schon vor dem Start. Bei Regen, Nebel, enormer Welle und Wind mit bis zu 28 Knoten spielte sich schon vor dem Start das erste Drama ab, den führenden Dänen Jonas Warrer/Martin Kirketerp Ibsen war der Mast gebrochen, sie kehrten an Land zurück und liehen sich das Boot der Kroaten aus. Die Österreicher starteten aggressiv, übernahmen die Führung und segelten, während die Konkurrenz kenterte und kenterte, dem prestigeträchtigen Sieg mit komfortablem Vorsprung entgegen, doch im Finish ging in voller Fahrt der Mast zu Bruch. "Die Vorstellung der Burschen war Weltklasse, jene der Wettfahrtleitung eine Frechheit", resümiert Coach Peter Krimbacher dementsprechend sauer.

    "Bootsklau". Die Dänen klassierten sich mit fremdem Material an siebenter Stelle und retteten drei Zähler auf die Spanier Iker Martinez/Xabier Fernandez und fünf auf die Deutschen Jan-Peter Peckolt/Hannes Peckolt ins Ziel. Doch dagegen erhoben das spanische Team und die Wettfahrtleitung Einspruch, da der Bootswechsel nicht regelkonform ist. Außerdem sei nur der Mast kaputt gewesen, hieß es.

    Enttäuschung. Im rot-weiß-roten Lager machte sich Enttäuschung breit. "Wir sind wie die anderen auch nicht ganz fehlerfrei am Weg gewesen, hatten aber zum Unterschied zur Konkurrenz bei den zum Teil irregulären Verhältnissen nicht das notwendige Glück, um ganz vorne mitzumischen. Das Medal Race war irgendwie symptomatisch, ausgezeichnet gesegelt und dennoch 22 Punkte mehr auf dem Konto. Eine bittere Pille, aber für uns ist das letzte olympische Wort noch nicht gesprochen, in London wollen wir Versäumtes endgültig nachholen", hieß es von den Vize-Weltmeisterin von 2007.

    Keine Medaille. "Der Sieg in dieser Wettfahrt wäre ein versöhnlicher Abschied von China gewesen. Was uns jetzt bleibt ist Rang acht, ein zerstörtes Boot und der Respekt aller anderen 49er, die uns nach dem Medal Race gratuliert haben", merkte der Tiroler Steuermann Delle-Karth an.


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      Die XXX. Olympischen Sommerspiele fanden von 27. Juli bis 12. August in London statt. Über 16 Wettkampftage wurden in 39 Disziplinen in 26 Sportarten 302 Goldmedaillen vergeben. Rund 10.500 Athleten aus 205 Ländern waren dabei.

       


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