Oblinger-Peters: "Gehöre definitiv zu den Top Sechs"
Der schwierige Kanal ist eine große Herausforderung für die Wildwasser-Kanutin.

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Das Herz ist Violetta Oblinger-Peters nach
eigenen Angaben nur beim ersten Mal in die Hose gerutscht, mittlerweile kennt sie den olympischen Wildwasser-Kanal von Shunyi
schon gut, den Respekt hat die Wildwasser-Kanutin aus Oberösterreich aber nicht verloren: "Dass man an den Start geht und sagt, ich habe die Strecke voll im Griff, das wird es nicht geben. Aber ich freue
mich irrsinnig auf die Herausforderung", meinte die 30-Jährige, die vor ihrem Einsatz am Mittwoch noch ihren Mann Helmut beim Wettkampf beobachten wollte.
Kanal mit Tücken. Die Europameisterin von 2007 ist topfit und steuert einen Top-Fünf-Platz bei den Sommerspielen an. "Mit einer normalen Leistung müsste ich definitiv unter die Top Fünf, Top Sechs kommen. Mir fallen sofort fünf, sechs ein, die gut sein werden. Aber da gehöre ich definitiv auch dazu. Wenn ich meine Leistung bringe und es schaffe, beherzt zu fahren. Und an einem guten Tag, da kann sowieso sehr viel Gutes passieren." Die Aufgabe ist eine schwierige, denn der Kanal hat seine Tücken.
"Es ist der schwierigste künstliche Kanal, auf den wir Wettkämpfe haben. Er ist total speziell, da tun sich alle gleich schwer."
Richtige Linie. Bei der Streckenvorfahrt am Sonntag - sechs chinesische Boote sind
die beiden Strecken, die für die Vorläufe sowie Semifinale und Finale
gesteckt wurden, abgefahren - haben die Oblingers gesehen, dass
Violetta die Kurssetzung entgegen kommt. Eine Überraschung erlebten
sie auch: "An der zweiten großen Walze im unteren Teil hängt statt
wie von allen Teilnehmern erwartet einer Aufwärtskombination nun eine
Abwärtspassage. Die Strecke ist sehr flüssig - wenn man denn auf der
richtigen Linie ist", teilten sie mit.













