Richard Pound"Persönlich kann ich das nicht akzeptieren"

Richard Pound, der Gründungspräsident der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), sprach sich gegen den Vorschlag aus, dass die russischen Athleten bei der Schlussfeier unter ihrer Flagge auftreten dürfen.

Richard Pound ist gegen die Rehabilitierung russischer Athleten.
Richard Pound ist gegen die Rehabilitierung russischer Athleten. © (c) AP (SANDRO CAMPARDO)
 

Gegen die Rehabilitierung der russischen Athleten bei der Schlussfeier der Olympischen Winterspiele hat sich nun der Ex-WADA-Chef Richard Pound ausgesprochen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat Russland in Aussicht gestellt, beim Einhalten bestimmter Auflagen, mit der russischen Fahne zur Schlussfeier einziehen zu dürfen. "Persönlich kann ich das nicht akzeptieren", sagte Pound. Zu diesen Auflagen zählen bestimmte Verhaltensregeln die den 168 Sportlern in Folge des Manipulationsskandals von Sotschi auferlegt worden waren. Beispielsweise ist den Olympischen Athleten aus Russland jegliche Aktivität mit der Landesfahne und der eigenen Hymne untersagt.

"Die Russen haben nichts eingeräumt, nichts anerkannt, sie haben sich aggressiv gezeigt und dauernd Beschwerde eingelegt gegen jede Entscheidung." Die Rehabilitierung zur Schlussfeier "wäre ein grober Fehler, das falsche Signal", sagte Pound, der auch Mitglied im IOC ist.

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