Glück im UnglückMayer entkam schwerer Verletzung nur knapp

Zwar schied Matthias Mayer im Kombi-Slalom in Pyeongchang aus, dabei entging er aber nur knapp einer schweren Verletzung. Der Kärntner riss nämlich beim Ausfall einen im Boden steckenden Bohrer ab.

Mayer schied im Kombi-Slalom aus
Mayer schied im Kombi-Slalom aus © (c) AP (Luca Bruno)
 

Matthias Mayer hat bei seinem spektakulären Sturz im Kombislalom mehr Glück gehabt, als zunächst gedacht. Der Abfahrts-Olympiasieger aus Kärnten brach nämlich dabei auch einen im Schnee steckenden Erdbohrer ab und hatte Riesenglück, dass er sich dabei nicht schwer verletzte. Der Fall wurde vom ÖSV umgehend an die FIS-Verantwortlichen herangetragen.

Mayer schlug bei seinem "Highsider" auf dem eisigen Steilhang so hart auf, dass er zwei Tage vor der Abfahrt, bei der er "Titelverteidiger" ist, einen Bluterguss in der Hüfte erlitt. Großteils unbemerkt von der Öffentlichkeit riss der 27-Jährige bei seiner aufsehenerregenden Steilhang-Rutschpartie nicht nur Torstangen, sondern auch einen hinter einem Air Fence stehenden Pistenarbeiter und dessen im Schnee steckenden Bohrer mit. Gezeigt wurden die Bilder in Großaufnahme im ORF-Fernsehen.

Dabei brach der Skirennfahrer das eiserne Arbeitsgerät, mit dem Löcher für Torstangen in den harten Kunstschnee gebohrt werden, ab. Mit etwas Pech hätte das auch mit einer weiteren Verletzung einhergehen können.

"Das hätte wirklich böse enden können", sagte auch ÖSV-Herrenchef Andreas Puelacher. Der Tiroler rapportierte den Vorfall umgehend an die FIS. Renndirektor Markus Waldner nahm sich der Sache an.

Kommentare (3)

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cleverstmk
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Egal

Egal ob Formel 1, Moto GP oder eben Skirennen, wenn die Kohle stimmt wird überall gefahren, ob die Verantwortlichen eine Ahnung haben oder nicht.
Traurig für die Sportler

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Carlo62
4
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Südkorea...

...mag zwar technologisch ein hochentwickeltes Land sein, für die Organisation von Olympischen Spielen gehört aber mehr dazu als eine Laser-Eröffnungsshow zu bringen. Jedes Jugendrennen in Österreich ist besser gesichert als der Kombislalom es war. Der Pistenarbeiter hat nicht einmal gesehen, dass da jemand auf ihn zugeflogen kam.

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HannesRoth
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TD ist dafür Verantwortlich

Ich bin hier vor Ort (aber nicht für Alpin).
Es läuft vieles nicht optimal, für die Sicherheit ist aber immer noch ein Technical Delegate verantwortlich, dieser wird von der FIS gestellt, muss bereits bei vielen Weltcups verantworlich gewesen sein dass er bei Olympia dabei sein darf und ist üblicherweise nicht aus dem Land in dem die Veranstaltung stattfindet.

Der dürfte jetzt ordentlich schwitzen...

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