Vancouvers OK-Chef Furlong verteidigte Sicherheitskosten
Chef-Organisator John Furlong hat die hohen Sicherheitskosten von fast einer Milliarde kanadischer Dollar (681 Mio. Euro) für die Olympischen Winterspiele in Vancouver verteidigt.

Foto © GEPAVANOC-Boss will "glückliches Olympia-Theater"
Bei der Sicherheit dürfe nicht gespart werden, erklärte der Boss des Organisationskomitees VANOC am Dienstag in Vancouver. "Aber wir wollen auch, dass alle Besucher eine unvergessliche Zeit haben. Wir wollen ein glückliches Olympia-Theater, das allen Spaß macht", sagte Furlong, der jeden Tag um sechs Uhr morgens die ersten Meetings hat. Die angekündigten Protestaktionen von Anti-Olympia-Aktivisten am Tag der Eröffnungsfeier und am ersten Wettkampftag bereiten ihm keine schlaflosen Nächte. "Ich habe großes Vertrauen, dass unser Sicherheitsteam alles im Griff hat", meinte Furlong, "und ich hoffe, dass die Demonstranten friedlich demonstrieren und nicht die siebenjährige Arbeit eines riesigen Teams zerstören." Es sei alles getan worden, möglichst viele Olympia-Gegner von der Vision der Olympia-Macher zu überzeugen.
"Jeder Kanadier soll sich als Teil der Spiele fühlen. Wir haben alles versucht, auch den Respekt unserer Gegner zu gewinnen, aber es wird immer Menschen geben, die gegen alles sind", betonte Furlong. 50.000 Eintrittskarten seien an Menschen verschenkt worden, die sich Tickets nicht leisten können. "Die Olympischen Spiele haben die Kraft, ein ganzes Land zu vereinen. Unser Projekt ist Kanada, ausgerichtet von Vancouver." Das VANOC habe versucht, das "Kontrollierbare zu kontrollieren und zwar so früh wie möglich". Die weltweite Finanzkrise habe die Organisatoren zu gewissen Einschnitten gezwungen, aber Besucher und TV-Zuschauer würden davon nichts merken. "Die Qualität der Spiele hat dadurch nicht gelitten", erklärte Furlong, der erstaunt war über das immense Interesse am olympischen Eishockey-Turnier.






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