Österreichische Wetteranalyse-Systeme im Olympia-Einsatz
Die ZAMG liefert für die Winterspiele in Vancouver eine Sechs-Stunden-Prognose. Mit einem Programm der Uni Wien kann die momentane Situation exakt beobachtet werden.

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Großrechner in Wien
Das ZAMG-Wettermodell INCA prognostiziert anhand eines feinmaschigen Rechennetzes die Wetterbedingungen der kommenden sechs Stunden haargenau. Gewitterzellen können beobachtet werden, das Verhalten von Regenwolken ist vorhersagbar. Mit einer Maschenweite von ein-mal-ein Kilometer (km) wird für eine 370-mal-290 km große Fläche in Vancouver eine Prognosen für alle olympischen Spielstätten erstellt. Die Berechnungen dazu laufen auf dem Großrechner auf der Hohen Warte in Wien. In Österreich wird das selbe System beispielsweise bei Schirennen eingesetzt, auch die Schweiz sowie die Slowakei greifen auf das Modell zurück.
Die Uni Wien zeichnet wiederum für die Beobachtung der momentanen Wettersituation verantwortlich: Das Analyseprogramm VERA ermöglicht eine hochauflösende Darstellung in Gebirgsregionen und wurden für die Örtlichkeiten in Kanada adaptiert. Da es dort weniger Wetterbeobachtungsstationen als im Alpenraum gibt, kommt ein "Downscaling-Verfahren" zum Einsatz. Das System kann laut der Universität Differenzen zwischen Vorhersagen und der Realität besonders früh feststellen und so das je nach Situation am besten geeignete Prognosemodell herausfiltern.















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